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Prignitz Übernachten in gemütlichen Herbergen
Lokales Prignitz Übernachten in gemütlichen Herbergen
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00:40 12.03.2018
Radfahrer auf dem Elberadweg bei Abbendorf in der Prignitz. Auch für Wanderer soll jetzt ein Streckennetz entwickelt werden. Quelle: dpa
Pritzwalk

„Die Prignitz bietet Natur, Kultur und Entspannung”, umreißt Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, die Vermarktungsstrategie für die Reiseregion: „Auf dieser Grundlage bauen wir auf – und die Zahlen geben uns recht.”

Freude über die Service Qs bei Mike Laskwitz (l.). Urkunden nahmen die Vertreter des Campingplatzes Wusterhausen (M.) und des Alten Hofs am Elbedeich in Unbesandten entgegen. Quelle: Claudia Bihler

Damit verweist Laskewitz auf die Steigerung von 3,8 Prozent bei den Übernachtungszahlen , die er in erster Linie darauf zurückführt, dass die touristischen Angebote saisonunabhängiger werden. Aber die Gründe seien vielfältiger, sagt er: „Eine wesentliche Rolle spielt auch die Qualität unserer Anbieter.” Zulegen bei den Gästezahlen konnten in erster Linie die Lenzerwische, Wittenberge, Kyritz und Pritzwalk.

Service Q steht für geprüfte Qualität

Bei der Vergabe des deutschen Qualitätssiegels „Service Q”, für das sich die Anbieter regelmäßig intensiven Beurteilungen bis hin zum Mystery-Test unterziehen, wurden gleich fünf Anbieter aus der Region bedacht. So erhielten bei der ITB das Landidyllhotel „Alter Hof am Elbdeich” in Unbesandten, der Campingplatz Wusterhausen, das „Hotel Stadt Magdeburg“ in Perleberg, die Pension „Miss Sophie” in Kyritz sowie das „Sport- & Vital-Resort Neuer Hennings Hof” in Perleberg das Gütesiegel überreicht.

Nachdem der Tourismusverband 2017 drei Ferienwohnungen im Pfarrhauses Mödlich in der Lenzerwische mit fünf Sternen ausgezeichnet hatte, können sich Urlauber in der Region nun auf Qualitätsunterkünften in sechs 5-Sterne-Ferienwohnungen und bei 47 Privatanbieter verlassen.

Mammutprojekt vor der Brust

Doch auch in die eigene Agenda hat sich der Tourismusverband einige Aufgaben geschrieben. In diesem Jahr vermarktet die Prignitz natürlich den Brandenburgtag im Sommer in Wittenberge. „Aber mit Veranstaltungen wie etwa den Jubiläen der Pollo-Kleinbahn und der Lotte-Lehmann-Woche haben wir neben unseren traditionellen Veranstaltungen viele Höhepunkte zu bieten”, sagt Laskewitz.

Eher mittel- bis langfristig spielt für den Tourismusverband ein Mammutvorhaben eine Rolle. „Nachdem wir ein hervorragendes Radwege-Netz aufgebaut und mit der Knotenpunktregelung ausgeschildert haben, haben wir uns als nächstes ein Netz von Wanderwegen vorgenommen”, kündigt Laskewitz an.

Umfassendes Netz an Wegen zusammengestellt

Dass dabei nicht einfach auf die Radwege zurückgegriffen werden kann, hat einen einfachen Grund: Wanderer haben andere Ansprüche an Wege – und vor allem an die Dichte der Attraktionen am Wegesrand im Vergleich zu Radfahrern, die wesentlich schneller unterwegs sind und dabei deutlich mehr Strecke schaffen.

„Dennoch wollen wir auf vorhandene Initiativen bauen”, sagt der Geschäftsführer. So hat etwa eine Initiative in den Anliegerdörfern rund um den Dranser See (Wittstock) ein umfassendes Netz an Wegen zusammengestellt und auch schon markiert. „Aber auch im Rambower Moor gibt es bereits den Zwei-Seiten-Weg”, sagt Laskewitz. Er verweist auch auf die beiden Pilgerwege – den Annenpfad und den Pilgerweg nach Bad Wilsnack.

Wegweiser auf Feldsteinen

Zu tun gibt es bei diesen Vorhaben noch einiges. „Wir müssen zum einen einheitliche Qualitätskriterien entwickeln. Zudem müssen wir über eine einheitliche Beschilderung nachdenken. Dabei könnte beispielsweise eine Wegweisung auf Feldsteinen erfolgen, weil die in die Region passen”, sagt Laskewitz. Bis das Wanderwegenetz steht, ist noch viel Detailarbeit zu leisten – so müssen für jeden einzelnen Wegweiser die Hoheitsrechte geklärt werden.

Zudem kommt einiges an bürokratischen Anforderungen auf den Verband wie auf die Anbieter zu. „Eigentlich haben wir für solche Dinge gar keine Zeit”, sagt Laskewitz, „es gibt aber beispielsweise neue Bestimmungen im Pauschalreiserecht, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen.”

Von Claudia Bihler

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