Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Gewerbepark: Neuer Bebauungsplan erst 2019

Gerdshagen/Falkenhagen Gewerbepark: Neuer Bebauungsplan erst 2019

Vor 2019 wird ein neuer Bebauungsplan für den Gewerbepark Prignitz wohl nicht in Angriff genommen. Das erfuhr Meyenburgs Amtsdirektor Matthias Habermann auf Nachfrage beim Landkreis. Dieser sieht als Eigentümer des Gewerbegebietes vor, über die aktuellen Erkenntnisse zu Jahresbeginn die Abgeordneten zu informieren.

Voriger Artikel
Notfallversorgung bliebt zunächst unverändert
Nächster Artikel
67-Jähriger schwer verletzt

Im Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen. Die Flächen sind nur zu etwa einem Drittel ausgelastet.

Quelle: Andreas König

Gerdshagen. Das weitere Vorgehen in Sachen Bebauungsplan für das kreiseigene Gewerbegebiet Prignitz in Falkenhagen hat jetzt Meyenburgs Amtsdirektor Matthias Habermann beim Landkreis erfragt: Demnach soll das Ergebnis eines Gutachtens zu Jahresbeginn den Kreistagsabgeordneten vorgestellt werden. Dabei werde auch über einen Kostenvoranschlag für den neuen B-Plan beraten, erfuhr Habermann vom Geschäftsbereich Wirtschaft. „Danach sollen die betreffenden Gemeinden informiert werden“, berichtete er. Für das Haushaltsjahr 2019 könnten dann eventuelle Planungskosten für die beiden Kommunen – Gerdshagen und Pritz­walk – berücksichtigt werden. Den aktuellen Stand hatte der Amtsdirektor in der Gemeindevertretersitzung Gerdshagen erläutert, dessen Gemarkung in das Gewerbegebiet reicht.

Bekanntlich muss für das Gewerbegebiet Prignitz ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, weil der alte wegen eines formellen Fehlers nicht rechtskräftig war. Mittels einer gründlichen Datenerfassung sollten bis Ende Oktober die Grundfläche des Areals, Ziele und Entwicklungsstrategien für das Gebiet von einem Berliner Planungsbüro ermittelt werden.

Es geht auch um die Kosten der Kommunen

Die Kosten für einen Bebauungsplan richten sich nach der Größe der zu überplanenden Fläche. „Der Kreis wollte darüber im November beraten und uns das Ergebnis im Dezember mitteilen“, so Habermann. In den Gesprächen mit dem Kreis sollte es ursprünglich auch um die anteiligen Kosten für die beiden betroffenen Kommunen gehen.

„Wir finden es gut, dass sich der Kreis mit dem Thema befasst“, meint Habermann. Allerdings habe er Bedenken, dass es erst 2019 aktiv weiter gehen soll. Über eine zügige Beteiligung der Kommunen würde er sich freuen. Diese könnten womöglich nützliche Hinweise und Anregungen geben. Damit könnte ein dreijähriger Prozess zu Ende gebracht werden. Auch bei der Datenerfassung war Gerdshagen nicht beteiligt worden.

Von Beate Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg