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Prignitz Fünf Verletzte bei Glätteunfällen
Lokales Prignitz Fünf Verletzte bei Glätteunfällen
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16:53 12.02.2018
Bei Retzin überschlug sich ein Pkw mehrfach. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Retzin

Extreme Glätte war die Ursache von mindestens zwei Verkehrsunfällen mit fünf Verletzten am Sonntagabend im Landkreis Prignitz. Auch die Einsatzleute von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten sich nur mit langsamen Tempo den Weg zu den Einsatzstellen auf der Bundesstraße 189 zwischen Perleberg und Pritzwalk bahnen. Leichte Minusgrade hatten die Fahrbahn stellenweise zu einer regelrechten Rutschpiste verwandelt. Doch eine Häufung von glättebedingten Unfällen gab es offenbar nicht, wie von Polizeisprecher Toralf Reinhardt auf Nachfrage zu erfahren war.

So verletzte sich eine 30-jährige Frau, als sie mit ihrem Honda gegen 20.50 Uhr auf der B 189-Auffahrt Perleberg-Ost in Richtung Pritzwalk von der Fahrbahn rutschte. Der Wagen war offenbar aufgrund der Glätte ins Schleudern geraten, nach links von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. Rettungskräfte brachten die verletzte Frau in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Bereitschaftsdienst der Straßenmeisterei kümmerte sich um die glatte Fahrbahn auf der Auffahrt, um weitere Umfälle zu verhindern. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei entstand bei dem Verkehrsunfall ein Schaden in Höhe von 3000 Euro.

Vier Verletzte kamen ins Krankenhaus

Etwa zwei Stunden später kam ein 43-Jähriger mit seinem Seat zwischen Rohlsdorf und Retzin in Richtung Pritzwalk in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der wagen überschlug sich mehrfach und blieb einige Meter neben der Straße auf einer Freifläche liegen. Neben dem Fahrer befanden sich noch drei weitere Insassen im Alter von 30, 40 und 46 Jahren in dem Fahrzeug. Zwei verletzten sich schwer, die anderen beiden leicht. Alle vier wurden vom Rettungsdienst betreut und in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Zur Sicherung und zum Ausleuchten der Einsatzstelle kam Feuerwehrleute aus Spiegelhagen herbeigeeilt. Zusätzlich sorgten sie dafür, dass an dem Unfallwagen kein Feuer ausbrechen konnte. Der Fahrer kümmerte sich später selbst um die Bergung seines nicht mehr fahrbereiten Pkw. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10 000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung blieb die Bundesstraße für kurze Zeit gesperrt. Außerdem wurde der Winterdienst beauftragt, auf der Strecke zu streuen.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz am verunfallten Fahrzeug sicher. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Mehrere Rettungswagen und die Feuerwehr aus Spiegelhagen kamen zum Einsatz. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Von Marcus J. Pfeiffer

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