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Glöwen: Flüchtlinskinder malen Selbstporträts

Projekt mit Professor aus Taiwan Glöwen: Flüchtlinskinder malen Selbstporträts

„Ich bin ich“ heißt ein Projekt, bei dem Flüchtlingskinder Selbstporträts malen. Initiator ist der aus Taiwan stammende und in Wuppertal lebende Professor Luoke Chen. An der Oberschule Glöwen, dem brandenburgweit bisher einzigen Ort, an dem „Ich bin ich“ läuft, lernen gegenwärtig rund 30 Kinder von Flüchtlingen. Sie erhalten Deutschunterricht von Marina Leiling.

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Die 5. Klasse mit Professor Chen (hintere Reihe 3. v. l.) mit den Bildern der Flüchtlingskinder.

Quelle: Andreas König

Glöwen. Obama ist dabei, aber auch Mustafa und Mohamed sind zu sehen. „Ich bin ich“ heißt ein Projekt an der Oberschule Glöwen, bei dem Flüchtlingskinder Selbstporträts malen. Betreut wird es von Professor Luoke Chen. Er stammt aus Taiwan, lebt aber seit den 1980er Jahren abwechselnd dort und in seiner Wahlheimat Wuppertal.

Unter seiner Anleitung malten am Donnerstag Flüchtlingskinder, die an der Oberschule Glöwen lernen, Selbstporträts. Die Bilder sind bewusst einfach gehalten und die meisten von ihnen erinnern an einfarbige Holzschnitte. Sie alle zeigen lediglich die Köpfe und Gesichter der Porträtierten. „Es geht darum mit Pinsel und Farbe eine Sprache ohne Grenze zu finden“, sagt Professor Luoke Chen. Er spricht hervorragend deutsch. Das ist etwas, das manche der gegenwärtig 30 Flüchtlingskinder in Glöwen noch lernen müssen. Nachdem sie die Arbeiten angefertigt haben, sitzen sie wieder bei Marina Leiling im Unterricht. Die Bayerin, die in Wittenberge lebt, unterrichtet Deutsch als Fremdsprache. Vor allem syrischen und afghanischen Kindern vermittelt sie Deutschkenntnisse.

Tour de Prignitz-Fahrer sehen sich die Bilder an

Die Arbeiten der Schüler wurden in der Aula der Schule von Mädchen und Jungen aus der 5. Klasse genommen und für Professor Chen fotografiert. Anschließend konnten sich die Radfahrer der Tour de Prignitz die Arbeiten beim Empfang in Glöwen ansehen. Doch in dem umfangreichen Programm gingen die Bilder fast etwas unter. Professor Chen malt oft mit Flüchtlingskindern vor allem in Nordrhein-Westfalen: Krefeld, Gelsenkirchen und Köln heißen die Stationen. Hinzu kommt Xanthin in Griechenland. Und Glöwen in der Prignitz.

Von Andreas König

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