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Glöwener erfrischten Tourradler mit Kultur

Lebendiger Empfang in der letzten Landschule Glöwener erfrischten Tourradler mit Kultur

Einen tollen Empfang zum Mittagsstopp bereitete die Oberschule Glöwen den Tourradlern. Auf dem Hof wurden die Teilnehmer der Etappe von Bad Wilsnack nach Wusterhausen mit handgemachter Rockmusik von der Schülerband, einem Auftritt des Schulchores und der Tanzgruppe begrüßt. Bürgermeisterin Anja Kramer warb im Kostüm für das Plattenburgspektakel.

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Auch der kleine John saß im Begrüßungsspalier.

Glöwen. Mit dem Aufwand, den die Glöwener am Mittwoch zum Pausenstopp der Tour de Prignitz trieben, hätten sie getrost eine Etappenparty gestalten können. Das fast zwei Kilometer lange Straßendorf im Süden der Prignitz hatte seine Oberschule in den Mittelpunkt gerückt. Auf dem weitläufigen Schulhof herrschte emsiges Treiben. Stuhlreihen luden die Tourradler zum Verweilen ein, Tontechnik war aufgebaut und an der Straße standen viele Schüler und Einwohner des Ortes Spalier.

Gelungene Werbung fürs Mittelalterfest

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Plattenburg, Anja Kramer, war wie ihr Hofstaat von der Gemeindeverwaltung in mittelalterliche Gewänder gekleidet, um auf das bevorstehende Plattenburg-Spektakel am 18. und 19. Juni hinzuweisen. Die Schulband unter Leitung von Frank Bindig spielte unter anderem den Cranberries-Hit „Zombie“, so dass nicht nur die Antenne -Brandenburg-Vorturnerinnen kaum noch die Füße still halten konnten.

Schaurig anzusehendes Wappentier

Der Schulchor knüpfte nahtlos an und brachte „Ein Hoch auf uns“ aus. Schließlich fegten auch die Mädchen und Jungen der Tanzgruppe über den Platz. Zuvor hatte Ortsvorsteher Reimar Heering die Gäste in der „letzten Landschule“ begrüßt. Bekanntlich ist die Oberschule Glöwen die einzige in der Prignitz, die nicht in kreislicher Regie ist, sondern von der Gemeinde getragen wird. 253 Schüler lernen hier von der 1. bis zur 10. Klasse. Dem Bürgermeister zur Seite stand ein gar schaurig anzusehender Bär – das Glöwener Wappentier. Der Sage nach ward ein Bär vor vielen hundert Jahren in Glöwen gesehen, weswegen alle Einwohner mit Heugabeln zum Dorfrand liefen, das Ungetüm zu erlegen. Aber sie fanden nichts als einen Baum im Nebel, wofür sie einigen Spott ernteten.

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Mit einem regelrechten Kulturprogramm begrüßten die Oberschule und die Gemeinde Platenburg die Tourradler in Glöwen. Die Schülerband trat auf, der Chor sang, und die Tanzgruppe zeigte mitreißende Tänze. Die Spitze der Gemeindeverwaltung um die Plattenburger Bürgermeisterin Anja Kramer erschien in mittelalterlichen Kostümen, um das Plattenburg-Spektakel am 18. und 19. Juni zu bewerben. Ortsvorsteher Reimar Heering und der Glöwener Wappenbär erzählten Interessantes aus der Geschichte des Dorfes.

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Der gestrige Empfang hingegen brachte dem 1113-Einwohner-Ort von allen Seiten großes Lob ein.

Von Andreas König

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