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Prignitz Goldmarie tanzt in Wittenberge
Lokales Prignitz Goldmarie tanzt in Wittenberge
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00:25 23.12.2015
Sprung in die Luft: Goldmarie und der Hahn bei einem schwungvollen Tanz. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Eine Ballettaufführung für die ganze Familie gab es am Sonnabend im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge. Pünktlich zur Weihnachtszeit überrascht die „Kasmet-Ballett-Company” die Märchenfans mit ihrer neuen Inszenierung „Frau Holle”, in der Choreographie von Inga Lehr-Ivanov. Empfohlen ist die Aufführung für Zuschauer ab einem Alter von fünf Jahren.

Der Inhalt des gleichnamigen Märchens der Gebrüder Grimm diente als Vorlage: Eine Witwe hatte zwei Töchter. Eine war schön und fleißig, die andere hässlich und faul. Sie hatte aber das faule Kind lieber, weil es ihre rechte Tochter war. Die andere musste alle Arbeit verrichten und das Aschenputtel im Hause sein. Das Mädchen musste sich täglich an den Brunnen setzen und so viel spinnen, dass ihm das Blut aus den Fingern sprang. Eines Tages, als die Spule blutig war, bückte es sich in den Brunnen, um diese abzuwaschen. Die Spule sprang ihr aus der Hand und fiel hinab. Aus Angst vor der Stiefmutter sprang das Mädchen in den Brunnen, um die Spule zu holen.

Die Mutter und die faule Tochter (beide vorne) vergnügen sich, während die fleißige Tochter arbeiten muss. Quelle: Jens Wegner

Damit beginnt eine fantastische Geschichte. Dabei trifft das Mädchen auf Frau Holle, wo es ihm viel besser als bei der Stiefmutter ergeht. Dennoch bekommt es Heimweh und bittet um seine Rückkehr. Das Mädchen wird daraufhin mit einem Regen von Gold überschüttet – das Aschenputtel wird zur Goldmarie. Diese wurde von Alena Bossert gespielt, die Pechmarie von Bianka Behrend. Frau Holle und die Stiefmutter tanzte Inga Lehr-Ivanov.

„Es war witzig”, sagte der elfjährige Anton Harders aus Putlitz nach der Aufführung. Besonders ein lustiger Hahn hatte es ihm angetan. Den Inhalt des Märchens kannte er schon. Nicht leicht fiel es ihm, die einzelnen Figuren im Ballettstück zuzuordnen.

„Das Stück hatte Längen, war aber nett gemacht”, meinte Susanne Küster, die sich überwiegend darum sorgte, dass ihren Söhnen das Stück gefällt. „Es ist aber schön, dass es für Kinder gezeigt wird.”

Die Tänzer ernteten reichlich Applaus, besonders am Schluss. Dennoch war zu spüren, dass im Publikum Fragen offen blieben.

Von Jens Wegner

Der Männerchor aus Seehausen (Altmark) stimmte am Sonnabend die Zuhörer in der Kirche von Silmersdorf (Amt Putlitz-Berge) auf das Weihnachtsfest ein. Zum Schluss verlangten die Zuhörer nach einer Zugabe.

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