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Gordon Hoffmann ist wieder CDU-Kreischef

Perleberg Gordon Hoffmann ist wieder CDU-Kreischef

Gordon Hoffmann ist beim Parteitag der Prignitzer CDU in Perleberg wieder zum Kreisvorsitzenden gewählt worden. In seinem Rechenschaftsbericht verwies er vor allem auf das Volksbegehren gegen die Kreisgebietsreform, dessen Ziele komplett erreicht wurden. Die CDU habe bewiesen, dass sie kampagnenfähig ist.

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Gordon Hoffmann (r.) überreicht Hans Lange einen Präsentkorb als Dank für das Engagement bei der Volksinitiative.

Quelle: Wolfram Hennies

Perleberg. Mit nur einer Gegenstimme wurde Gordon Hoffmann am Sonnabend auf einer Mitgliederversammlung in Perleberg für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Prignitz gewählt. Andreas Giske (Wittenberge) und Michel Grünke (Pritzwalk) sind die Stellvertreter, Werner Sommer (Pritz­walk) bleibt Kreisschatzmeister.

Im Rechenschaftsbericht ließ Hoffmann die Arbeit des Kreisverbandes in den letzten beiden Jahre Revue passieren: Die 220 Mitglieder kamen zu 114 Versammlungen der Stadt- und Ortsverbände und zu zwei Zusammenkünften auf Landkreisebene zusammen. Ein Höhepunkt war sicher das Knieperkohlessen von CDU und Junger Union mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber am 17. Februar in Düpow.

Keine Reformen über Köpfe hinweg

Hoffmann forderte für die Zukunft: „Wir müssen gemeinsam mit den Menschen diskutieren, denn bei den richtigen Themen sind wir kampagnenfähig.“ Er erinnerte daran, dass die Bewegung gegen die Kreisgebietsreform in der Prignitz begann: „Wir wollen keine Reformen über unsere Köpfe hinweg.“ Mit Hans Lange sei ein politisch erfahrener Kopf gewonnen werden, der zudem im Ruhestand war, so dass ihm keine persönlichen Motive unterstellt werden konnten. „Ihm war es eine Herzensangelegenheit. Uns ging es darum, Schaden vom Land abzuwenden.“

Hoffmann nannte als nächste Aufgabe, nach Möglichkeiten der Kooperation der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin zu suchen. „Wir müssen herausfinden, wo wir Handlungsbedarf in den Kreisverwaltungen haben.“ Zugleich betonte er, dass dem ländlichen Raum höhere Beachtung der Landesregierung gelten muss: „Wir brauchen schnelles Internet, besseren Mobilfunk, einen guten öffentlichen Personennahverkehr, gute Bildung auch auf dem Lande.“ Hoffmann rechnet seiner Partei Chancen bei der Landtagswahl 2019 aus: „Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können!“

Botschaft angekommen

Hans Lange, dem Hoffmann einen Präsentkorb als Dank für sein Engagement beim Vorsitz der Volksinitiative „Kreisreform stoppen – Bürgernähe erhalten“ überreichte, zeigte sich froh, dass das Engagement gegen die Kreisgebietsreform erfolgreich war: „Es ist beeindruckend, was im letzten Jahr passierte. Die Botschaft des Volksbegehrens ist angekommen.“ Mit der Absage durch Ministerpräsident Dietmar Woidke sei die Forderung des Bürgerbegehrens erfüllt worden. Lange dankte allen für ihren Einsatz. Hoffmann: „Den Kampf David gegen Goliath hast du gewonnen!“

Von Wolfram Hennies

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