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Granzow: Kirchturmuhr ist 100 Jahre alt

Kirchen- und Dorffest Granzow: Kirchturmuhr ist 100 Jahre alt

Die Granzower Kirchturmuhr ist 100 Jahre alt. Vor der Geburtstagsfeier muss sie sich noch einer Sanierung unterziehen, die bis zum Kirchenfest am 18. Juni abgeschlossen sein soll. Die Uhr bekam bereits ein neues Zifferblatt und neue Zeiger. Außerdem wurde ein neues Uhrwerk installiert.

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Die Granzower Kirche ist ein kleiner, flachgedeckter Saalbau aus Feldsteinen.

Quelle: Sandra Bels

Granzow. Ein Jubiläum steht am 18. Juni in Granzow an. Die Kirchturmuhr wird 100 Jahre alt. „Bis dahin sollen die Bauarbeiten an der Uhr abgeschlossen sein“, sagt die Gemeindekirchenratsvorsitzende Karin Pein. Das Uhrwerk wurde komplett erneuert. „Neues Zifferblatt und neue Zeiger kamen ebenfalls dazu“, so Karin Pein. Sie begleitet die Arbeiten, die eine Glockenbaufirma aus Berlin ausgeführt hat, und weiß auch, dass die Uhr eine neue Unterkonstruktion bekam. Das alles sei nur durch Spenden möglich gewesen, so die Granzowerin. Einer Großspenderin möchte sie dabei besonders danken. Die wiederum wolle ihren Namen nicht öffentlich genannt haben, so Karin Pein.

Sie findet die Granzower Kirche sehr hübsch. Es ist ein kleiner, flachgedeckter Saalbau aus Feldstein, der Anfang des 14. Jahrhunderts entstand. Das Gotteshaus hat über dem Westgiebel einen verschieferten Dachturm aus dem Jahr 1868 sowie eine neugotische Südvorhalle in Backsteinbauweise. Im Innern befindet sich ein barocker Kanzelaltar aus Holz, der aus der Zeit um 1700 stammt. Für Karin Pein ist die Kirche ein echtes Schmuckstück. Sie freut sich darüber, dass das Kirchenfest in diesem Jahr zusammen mit dem Dorffest gefeiert wird. Schauplatz ist deshalb auch nicht der Park etwas außerhalb des Ortes, wie sonst üblich in Granzow, sondern der Sportplatz. Dort trifft man sich nach dem Gottesdienst, der um 14 Uhr in der Kirche beginnt.

Die Kirchturmuhr wurde saniert

Die Kirchturmuhr wurde saniert.

Quelle: Sandra Bels

Es ist das erste Dorffest, das Ortsvorsteher Mike Günther organisiert. Er löste im November 2015 seine Vorgängerin Marie-Luise Wagner ab, die wegen Krankheit das Ehrenamt nicht mehr besetzen konnte. Seitdem hat sich auf dem Sportplatz einiges getan. „Wir haben ein neues Volleyballfeld und ein Carport als Wetterschutz gebaut“, erzählt Günther. Wenn er wir sagt, dann meint er die Granzower, die sich an den Arbeiten beteiligt hatten. „Die gemeinsame Aktion hat den Zusammenhalt im Ort wieder gestärkt“, sagt der Ortsvorsteher. Er hofft, dass künftig wieder mehr Leben ins Dorf kommt.

Für das Fest am 18. Juni kündigt Günther ab 15 Uhr ein Salutschießen auf dem Sportplatz an. Ortsbeiratsmitglied Werner Konitz, der auch Mitglied bei den Kyritzer Schützen ist, organisiert es. „Und er hat uns eine Überraschung versprochen“, so Günther. Er sieht das Fest eher als Sportfest, denn der Tanzkreis Vehlow hat sich angesagt und es gibt Wettbewerbe im Volleyball, Würfeln sowie Darts. Für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit und sie können sich schminken lassen. Jedermann ist willkommen. Parkfans sagt Günther, dass sie keine Angst haben müssen, dass das Areal verwildert. „Wir werden es weiterhin pflegen und erhalten“, so der Ortsvorsteher. 2017 sei auch wieder das Dorffest dort geplant.

Von Sandra Bels

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