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Prignitz Groß Pankow: Trainingslager der Jugendfeuerwehren
Lokales Prignitz Groß Pankow: Trainingslager der Jugendfeuerwehren
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00:33 16.09.2015
Christian Rochnia (l.) überprüfte die Knoten. Quelle: Jens Wegner
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Gadow

Rund 50 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren trafen sich am Wochenende im Ferienschloss Gadow (Gemeinde Lanz) zum Trainingslager der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Groß Pankow. „Alle zwei Jahre führen wir dieses Jugendlager durch”, sagte der Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Rochnia. Lockere Ausbildung und Spaß für alle sollten das Wochenende angenehm werden lassen.

Natürlich war auch viel Freizeit zum Toben oder Kartenspielen eingeplant. Elf Betreuer kümmerten sich um die Schützlinge. Wurde Freitag und Sonntag überwiegend zur An- beziehungsweise Abreise genutzt, standen am Sonnabend mehrere Veranstaltungspunkte auf dem Programm. Der Vormittag stand zunächst im Zeichen der Ausbildung. Dem Brandschützernachwuchs wurden Kenntnisse über taktische Einheiten und wasserführende Armaturen vermittelt. Das Technische Hilfswerk Cumlosen (THW) hatte eine Ölsperre und eine Beleuchtungsanlage aufgebaut. Danach wurde das erlernte Wissen zusammengefasst und eine kleine Übung durchgeführt.

Bei den Denkaufgaben mussten manche ganz schön grübeln. Quelle: Wegner

Gemeindefeuerwehrführer Axel Gruschka nahm zehn Jugendlichen den Ausbildungsnachweis für die Jugendflamme Stufe II ab und verlieh ihnen das entsprechende Abzeichen. Besuch bekamen die Kameraden von der Landtagsabgeordneten Ina Muhß. „Sie interessiert sich für unsere Feuerwehr. Deshalb hatten wir sie eingeladen”, erklärte Christian Rochnia. Ihr wurde gezeigt, was die jungen Kameraden alles können und leisten. Am Nachmittag wurde im Wald eine Schnipseljagd durchgeführt. Drei Stationen galt es zu bewältigen. An der ersten mussten Knoten schnell und vor allen richtig gebunden werden. An der zweiten Station Fragen zur Naturkunde beantwortet werden und es gab ein Feuerwehrquiz.

Das Ziel war es schließlich, an der dritten Station den Irrgarten zu durchqueren. Am Ende wartete auf die Kinder der Schatz – ein Eimer Süßigkeiten – den sie natürlich behalten durften. Abends wurde zünftig gegrillt. Am Lagerfeuer gab es eine Gruselgeschichte, die bei der anschließenden Nachtwanderung nachgespielt wurde. „Das macht Spaß. Hier ist es cool”, urteilte der achtjährige Justus Richter knapp. Dominik Grochla (12) gefielen die Seilbahn und der Kletterwald am besten. „Wir zeigen den Kindern die Technik und die Handgriffe, wie sie im Ernstfall eingesetzt werden. Das sieht man nicht jeden Tag. Damit werden die Kinder besser vorbereitet. Ziel ist es, die Praxis spielerisch zu vermitteln, damit es auch Spaß macht”, sagte Christian Kiekback, Maschinist der Freiwilligen Feuerwehr Kuhsdorf.

Von Jens Wegner

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