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Groß Pankow: Wahlaufruf für Radloff

Gescheiterter SPD-Kandidat unterstützt den Herausforderer Groß Pankow: Wahlaufruf für Radloff

Zwar ist er bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt von Groß Pankow nicht mehr dabei, doch zeigte sich Georg Abel dennoch sehr zufrieden mit seinem Ergebnis. Der SPD-Kandidat unterstützt nun die Wahl des Bewerbers Marco Radloff.

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Georg Abel (Foto) unterstützt jetzt Radloff.

Quelle: fOTO: Atzenroth

Groß Pankow. Für Georg Abel ist die Sache klar: Der SPD-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Groß Pankow, der die Stichwahl verpasst hat, empfiehlt nun die Wahl des Kandidaten Marco Radloff. „Wir sind alle drei für einen Wechsel in der Gemeinde angetreten“, begründete dies der Sozialdemokrat und bezog dabei auch die ebenfalls ausgeschiedene Linken-Kandidatin Annett Röhl ein, „deshalb unterstütze ich jetzt Marco Radloff.“ Annett Röhl hatte sich allerdings etwas anders positioniert. Sie stellt ihren Wählern frei, ob sie sich für Radloff oder doch für den Amtsinhaber Thomas Brandt entscheiden (die MAZ berichtete). Dieser hatte im ersten Wahlgang etwa 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt, Radloff 28 Prozent. Da bei vier Kandidaten fast erwartungsgemäß keiner die absolute Mehrheit erreicht hat, gibt es eine Stichwahl am Sonntag, 17. April. Abels 15,5 Prozent bedeuten den dritten Platz im ersten Wahlgang. Gut 300 Wahlberechtigte haben damit in der Gemeinde für ihn gestimmt. Diese Wähler könnten bei der Stichwahl das Zünglein an der Waage sein, sollten sie der Empfehlung des Kandidaten folgen und erneut zur Wahl gehen. Mit seinem Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl am 3. April konnte der Pritzwalker Georg Abel gut leben, auch wenn es nicht für das Erreichen der Stichwahl ausgereicht hat. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich als Nicht-Groß Pankower und jüngster Kandidat auf dem dritten Platz gelandet bin“, freute sich Abel, der als Rettungsassistent arbeitet. Die Erwartungen des 26-Jährigen waren nicht allzu hoch und wurden übertroffen. Dass der Wahlkampf für ihn eine tolle Erfahrung war, hatte er schon in den Wochen zuvor betont.

Von Bernd Atzenroth

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