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Prignitz Groß Pankow kümmert sich um Flüchtlinge
Lokales Prignitz Groß Pankow kümmert sich um Flüchtlinge
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02:15 20.02.2016
Ein Wettbewerb auf der Groß Woltersdorfer Sommerrodelbahn soll zum Programm des Integrationswochenendes im Sommer gehören. Quelle: Fischer
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Groß Pankow

Nicht nur für die weitere archäologische, museale und touristische Erschließung des „Archäologischen Parks Seddin“ mit bronzezeitlichem Königsgrab will die Gemeinde Groß Pankow in diesem Jahr ihr aus dem Kreisausgleichsbudget zustehendes Geld zur Verfügung stellen (MAZ berichtete). Im kulturellen Fokus steht auch die Förderung der Integration von Flüchtlingen.

So ist vorgesehen, für die ausländischen Kindern, die in der Gemeinde leben, ein Abenteuercamp gemeinsam mit einheimischen Mädchen und Jungen zu veranstalten. Nach ersten Ideen soll es ein zweitägiges Programm mit Verpflegung und Übernachtung der Kinder und Jugendlichen auf dem Campingplatz des Wahrbergevereins im Ortsteil Groß Woltersdorf geben. „Es geht darum, sowohl bei den einheimischen als auch bei den ausländischen Kindern mögliche Denkbarrieren zu überwinden, indem sie sich spielerisch näher kommen“, sagt der Groß Pankower Vizebürgermeister Halldor Lugowski.

Spiel und Spaß auf Sommerrodelbahn und im Waldlehrpark

Den Kindern soll es ermöglicht werden, kostenlos die verschiedenen Freizeitangebote in Groß Woltersdorf zu nutzen. Dazu gehören der Naturbadesee direkt am Campingplatz, die Sommerrodelbahn, der Waldlehrpark und die Kreativwerkstatt. Wettkämpfe gemischter Mannschaften werden vorbereitet – beispielsweise ein Tischtennisturnier oder Kleinfeldkicken. Geplant ist auch eine Nachtwanderung.

Wie Halldor Lugowski betont, werden bei der Ausarbeitung des genauen Programmablaufs an dem Integrationswochenende die Brandenburgische Landjugend und die Arbeiterwohlfahrt einbezogen, um deren Erfahrungen bei der Betreuung von Flüchtlingskindern zu nutzen.

8000 Euro für Integrationswochenende

Als Tagesveranstaltung ist ein Begegnungsfest geplant, bei dem sich Gemeindevertreter, Ortsbeiräte sowie Feuerwehrleute, Mitglieder von Vereinen und andere Ehrenamtler der Gemeinde Groß Pankow mit Flüchtlingen treffen können. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest, doch soll es, so Halldor Lugowski, ein größerer Ort wie Baek, Groß Pankow oder Wolfshagen sein. Absicht ist es laut Konzept, mit dem Fest den Kontakt zwischen den Hiesigen und den Flüchtlingen herzustellen beziehungsweise zu fördern sowie Ansprechpartner vorzustellen und beiden Seiten die Ängste vor einem gemeinsamen Zusammenleben in den Dörfern zu nehmen.

Laut Kostenschätzung werden für das Integrationswochenende der Kinder und das Begegnungsfest insgesamt etwa 8000 Euro benötigt. Davon sollen 80 Prozent aus den Zuweisungen kommen, die im Prignitzer Kreisentwicklungsbudget vorgesehen sind. Die restlichen 20 Prozent kommen als Eigenanteil aus der Haushaltskasse der Gemeinde Groß Pankow.

Von Ulrich Fischer

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