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Groß Pankower Jugend möbelt Spielplatz auf

Klubmitgliedern steht die Turnhalle offen Groß Pankower Jugend möbelt Spielplatz auf

Im Groß Pankower Jugendklub finden vor allem die zehn- bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen ein Zuhause. Betreute werden sei von Jugendsozialarbeiter Chris Pusch. Ortsvorsteher Heiko Baich schenkte dem Klub eine Stereoanlage. Als kleine Gegenleistung wollen die Klubmitglieder im Rahmen der 48-Stunden-Aktion den Spielplatz verschönern.

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Der Groß Pankower Ortsvorsteher Heiko Baich (r.) schenkt dem Jugendklub eine Mikro-Stereoanlage.

Quelle: Fotos (3): Andreas König

Groß Pankow. Es ist zwar nur ein Raum, der den Jugendklub-Benutzern der Gemeinde Groß Pankow zur Verfügung steht, aber meistens halten sich die zehn- bis 13-jährigen Kinder und Jugendlichen ohnehin in der benachbarten Schulsporthalle auf. „Das ist der Vorteil, dass wir hier direkt an der Schule untergebracht sind“, sagt Chris Pusch. Der 26-jährige Erzieher ist bei der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) Jugendsozialarbeiter für die Gemeinde Groß Pankow und als solcher für den Jugendklub zuständig.

Ältere fahren nach Pritzwalk oder Perleberg

Seit 2014 residiert die Einrichtung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Groß Pankower Schule, was eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. „Da ich 50 Prozent meiner Zeit ohnehin an der Schule zu leisten habe, ist das natürlich ein Vorteil“, sagt Chris Pusch. Die Jungen und Mädchen, die den Klub besuchen , empfinden das ebenso. Andererseits haben die etwas älteren Jugendlichen nicht mehr den Drang, den Klub zu besuchen. „Viele fahren dann nach Pritzwalk oder Perleberg oder treffen sich ganz woanders“, sagt Chris Pusch.

Für Tischtennis oder Billard wäre der Raum zu klein

Der in freundlichen Gelbtönen gestrichene Raum bietet immerhin eine Küchenzeile, einen langen Tisch mit ebenso langen Bänken und einen Tischkicker. „Klar könnten wir uns noch einiges mehr an Ausstattung vorstellen“, sagt Chris Pusch. Er denke da an eine Tischtennisplatte oder gar einen Billardtisch. „Aber dafür wäre der Raum wahrscheinlich gar nicht groß genug“, sagt er.

Da trifft es sich gut, dass die Schulturnhalle nicht weit weg und für die Mitglieder des Jugendklubs zugänglich ist. „Wir spielen gerne Fußball“, sagt Pascal Dahlke und startet gleich wieder einen Angriff. Aber auch Brennball oder Volleyball können die Klubmitglieder spielen. „Wenn es wieder wärmer wird, unternehmen wir Radtouren oder fahren auch mal zum Baden“, sagt Chris Pusch.

Mobilität ist ein Problem

Womit er gleich eines der größten Probleme anspricht: die Mobilität. Zwar verfügt Groß Pankow als Dorf noch über einige Einrichtungen, aber viele Attraktionen sind erst in den benachbarten Städten wie Pritzwalk, Perleberg oder Wittenberge zu finden.

„Da ist es immerhin von Vorteil, dass wir eine Zugverbindung haben“, sagt Chris Pusch. Er selbst, der in Wittenberge wohnt, würde auch gern öfter den Zug benutzen, doch muss er außer Groß Pankow noch andere Dörfer der Gemeinde betreuen und dafür braucht er ein Auto.

Ein musiklaische Geschenk vom Ortsvorsteher

Ortsvorsteher Heiko Baich freut sich, dass die Jugendlichen sinnvollen Freizeitangeboten nachgehen können. Als er hört, dass die Jungen und Mädchen gern Musik hören, treibt er eine Stereoanlage auf, die zwar nicht ganz neu, aber dafür intakt ist. Gemeinsam mit den Ortsbeiratsmitgliedern Jörg und Christine Pekrul übergibt er das gute Stück dem Jugendklub. Die Jungen und Mädchen haben es zwar nicht mehr so sehr mit CDs, aber es lassen sich wohl auch die Smartphones an die Anlage anschließen. Zwar ist die Anlage ein Geschenk, aber ein Anliegen hat auch der Ortsvorsteher. „Bei eurer 24-Stunden-Aktion sucht ihr doch immer nach Aufgaben“, fragt Heiko Baich. Chris Pusch und die Jugendlichen bejahen, „Wie wär’s, wenn ihr den Spielplatz am Sportplatz in Schuss bringen würdet?“ Die Jugendlichen nicken, dann rennen sie zurück in die Turnhalle, wo sie weiter dribbeln, passen und Tore schießen.

Im Sommer geht es in die Partnergemeinde

Im Sommer soll es für eine Woche in die polnische Partnergemeinde Groß Pankows, nach Niesulice, gehen. Aber das ist noch Zukunftsmusik, genau wie der Arbeitseinsatz. Die Jungen und Mädchen leben im hier und jetzt.

Von Andreas König

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