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Groß Woltersdorfer Hasenjagd

Schießtraining mit Lasertechnik Groß Woltersdorfer Hasenjagd

Mit der neuen mobilen Laserschießübungsanlage des Jagdverbands Pritzwalk, die derzeit in der „Märchenstube“ des Wahrbergevereins in Groß Woltersdorf (Gemeinde Groß Pankow) stationiert ist, kann der Nutzer die Jagd auf Wild aller Art simulieren.

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Christian Kötter vom Schießzentrum Münsterland demonstriert das Training mit einer speziellen Übungswaffe.

Quelle: Ulrich Fischer

Groß Woltersdorf. Ein Hase hoppelt über die Wiese. Der Waidmann legt an, zieht den Abzug seiner Jagdwaffe durch. Nicht getroffen. Meister Lampe ist im Wald verschwunden. Nach einem Klick auf der Computertastatur kann der Jäger auf dem sechs Meter breiten Projektorbild die Bewegungslinie seines Gewehrs verfolgen und schlussfolgern, warum der Schuss daneben ging.

Mit der neuen mobilen Laserschießübungsanlage des Jagdverbands Pritzwalk, die derzeit in der „Märchenstube“ des Wahrbergevereins in Groß Woltersdorf (Gemeinde Groß Pankow) stationiert ist, kann der Nutzer die Jagd auf Wild aller Art simulieren.

Laser ist auch andernorts nutzbar

Der Jagdverband Pritzwalk schaffte den knapp 40 000 Euro kostenden Laserschießsimulator mit Unterstützung des Landes Brandenburg an.

Das mobile Übungsgerät wird auch anderen Jagdverbänden sowie Forstschulen zur Nutzung angeboten.

Junge Gäste des Wahrbergevereins in Groß Woltersdorf können damit an das Jagdwesen herangeführt werden.

Die Koordination des Trainings obliegt dem Schießobmann des Pritz-walker Verbands Heinz-Otto Voß –  0151/26 41 05 81.

 

Gestern wurde das Trainingsgerät der Öffentlichkeit vorgestellt. „Vorrangig ist die Anlage dazu gedacht, waidgerechte Schüsse zu üben, die Treffsicherheit zu verbessern“, sagte Werner Sperling, der Vorsitzende des Jagdverbands Pritzwalk . Wie er berichtete, hatte der Schießobmann des Verbands Heinz-Otto Voß so ein mobiles Laserübungsgerät im Schießzentrum Münsterland kennen gelernt und für den Oktober des vergangenen Jahres sogleich ein Training im Saal der Gaststätte im Pritzwalker Ortsteil Buchholz organisiert.

Die Mitglieder des Pritzwalker Verbands waren sofort begeistert von der Vielfalt der Übungssituationen. Mittels eines Laser-Kamera-Sensors können die eigenen Waffen genutzt werden. Man kann das Wild schnell oder langsam aus allen Richtungen kommen lassen, die Entfernung zum Ziel verändern und die Computerlandschaft auf dem sechs Meter breiten Projektorbild so gestalten wie das eigene Jagdrevier. Die wichtigste Funktion ist jedoch, dass der Jäger sofort prüfen kann, ob der Treffer optimal war oder was er noch verbessern kann.

Nachdem klar war, dass der Pritz­walker Verband den Kaufpreis von knapp 40 000 Euro zu 90 Prozent mit Hilfe des Landes Brandenburg finanzieren kann, stimmte die Jägerschaft der Anschaffung einstimmig zu.

Der Wahrbergeverein stellt dem Jagdverband für die Übungseinheiten den Raum zur Verfügung. Achtzehn Verbandsmitglieder haben sich bereit erklärt, die Betreuung des Schießsimulators zu übernehmen. Sie wurden am Montag und Dienstag von Christian Kötter vom Schießzentrum Münsterland in die Bedienung eingewiesen. Auch anderen Jagdverbänden soll das Schießtraining ermöglicht werden.

Wie Halldor Lugowski, Vorsitzender des Wahrbergevereins, sagte, kann das Lasergerät auch der Nachwuchsgewinnung für das Waidmannshandwerk dienen. Interessierte unter den 5000 Kindern und Jugendlichen, die jährlich auf dem Campinglatz und im Jugendgästehaus des Vereins übernachten, sollen die Anlage auch nutzen können.

Von Ulrich Fischer

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