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Prignitz Großbaustelle in der Wittenberger Straße
Lokales Prignitz Großbaustelle in der Wittenberger Straße
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00:18 04.09.2016
Die Bushaltestellen werden erneuert, rechts der Grahlplatz. Quelle: Beeskow
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Perleberg

Die Rolandstadt wird in den nächsten Tagen zur Großbaustelle. Nachdem Anfang der Woche Baubeginn für den Bahnübergang in der Wittenberger Straße war, beginnt nächste Woche nur 200 Meter weiter der Ausbau der Wittenberger Straße. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Strecke zwischen Feldstraße und Marienplatz.

Während der Bahnübergang vollständig gesperrt ist, bleibt die Wittenberger Straße in Richtung Zentrum als Einbahnstraße befahrbar. Für Fahrzeuge, die aus der Innenstadt kommen, empfiehlt es sich, die Baustelle über Marienplatz und Grahlstraße zu umfahren.

Tiefe Baugrube ärgert Anwohner

Auf einer Einwohnerversammlung erklärte Olaf Schlünzen vom Ingenieurbüro Rauchenberger den Bauablauf. Bevor der Straßenbau beginnt, wird ein großer Abwasserkanal verlegt. Begonnen wird an der Feldstraße. Der Kanal im Durchmesser von ein beziehungsweise 1,2 Meter reicht zunächst bis zum Grahlplatz. Im weiteren Bauablauf wird er dann über die obere Einbahnstraße zur Grahlstraße weiter geführt.

Anwohner wollten wissen, ob es wieder eine tiefe Baugrube geben wird, aus der Tag und Nacht das Grundwasser abgepumpt werden muss. Bereits im ersten Bauabschnitt hatte die Baugrube für den Abwasserkanal zwischen Grahlplatz und Marienplatz für Ärger gesorgt. Es gab Beschwerden über die permanente Lärm- und Geruchsbelästigung durch die von einem Dieselaggregat betriebene Pumpe. Unbekannte hatten die Maschine außer Betrieb gesetzt, so dass die Bauarbeiten aufgrund der gefluteten Baugrube in Verzug gerieten. Olaf Schlünzen räumte ein, dass nun wieder das Grundwasser aus der Baugrube abgepumpt werden muss. Auf die Frage, ob nicht auch leisere Elektromotoren eingesetzt werden könnten, verwies er auf Universalbau. Es sei Sache des Baubetriebs, welche Technik eingesetzt werde. Neben dem Schmutzwasserkanal und dessen Hausanschlüssen sind auch Trinkwasser- und Stromleitungen zu verlegen. Zudem sind Regenwasseranschlüsse vorgesehen.

Parkplätze bleiben erhalten

Während der einjährigen Bauzeit sind sieben verschiedene Sperrabschnitte vorgesehen. So wird die Straße in Höhe des Grahlplatzes zeitweilig voll gesperrt sein. Fahrzeuge müssen dann in die Einbahnstraße unterhalb des Grahlplatzes (am Bäcker) einbiegen, wenn sie überhaupt noch dort lang fahren. Denn die Umfahrung von der Feldstraße in die Grahlstraße ist einfach bequemer. Zuletzt sollen die beiden Einbahnstraßen auf den beiden Seiten des Grahlplatzes ausgebaut werden. Dort wird sich die Parkordnung ändern, eine Schrägstellung der Fahrzeuge zum Platz ist vorgesehen. In der Wittenberger Straße wird es parallel zur Fahrbahn beidseitig Parkstreifen geben. In der Summe bleibt die Zahl der Parkplätze erhalten.

Die Breite der Wittenberger Straße wird von 9,50 und 6,50 Meter reduziert und das Schlackesteinpflaster durch Asphalt ersetzt. Die beiden Einbahnstraßen erhalten ein Betonsteinpflaster. Es gilt wie bisher Tempo 30. Der zwei Meter breite Gehweg kann auch von Radfahrern genutzt werden.

Neu angelegt werden auch die beiden Bushaltestellen. Für Kinder und Jugendliche sind diesem Bereich spezielle Lümmelbänke vorgesehen, damit sie sich nicht in die Fensterbänke der Häuser setzen.

Bauamtsleiter Hagen Boddin bezifferte die Baukosten auf 1,2 Millionen Euro zuzüglich der Planungskosten. Von der Gesamtsumme haben die Anwohner 40 Prozent zu tragen.

Von Michael Beeskow

Es sind die einfachen Aktionen, die Menschen zum Mitmachen veranlassen: Dazu gehört auch der Becher-Rap, den man beim Herbstleuchten in Pritzwalks Innenstadt am Freitag singen und klatschen kann. Darüber hinaus können sich die Besucher auf die Jagd nach Puzzletielen machen – oder einfach in den bunt illuminierten Straßen shoppen gehen.

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