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Große Freude über Denkmalschutzpreis

Heiligengrabe Große Freude über Denkmalschutzpreis

Sie hat zwar „nur“ symbolischen Wert, aber dafür eine unglaubliche Ausstrahlungskraft – Dass die Silberne Halbkugel, der höchste Deutsche Denkmalschutzpreis, in diesem Jahr an das Klosterstift Heiligengrabe ging, erfüllt alle Beteiligte nach wie vor mit Stolz. Deswegen feierten die Preisträger am Montag die Auszeichnung noch einmal im festlichen Rahm im Klosterstift.

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Kulturministerin Martina Münch (v.l.) gratulierte Friederike Rupprecht und Erika Schweizer am Montag erneut – diesmal im Klosterstift.

Quelle: Christian Bark

Heiligengrabe. Zwei Wochen ist es nun her, dass Heiligengrabes Äbtissin Erika Schweizer und Alt-Äbtissin Friederike Rupprecht in Görlitz mit der Silbernen Halbkugel durch das Nationalkomitee für Denkmalschutz geehrt wurden. Sie erhielten diese bundesweit höchste Auszeichnung aus der Hand von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch, die derzeit als Präsidentin des Komitees fungiert, für ihren Einsatz um den Erhalt und die Belebung des historischen Klosterstifts überreicht.

Margret Schober (v

Margret Schober (v. r.) und Jutta Behnecke erhielten von Friederike Rupprecht eine kristallene Kugel.

Quelle: Christian Bark

Am Montag wurde die Auszeichnung dann erneut in den heimischen Hallen des Stifts gefeiert – allein schon deswegen, weil alle um das Kloster engagierten Personen nicht hatten mit nach Görlitz kommen können. Wie die beiden Äbtissinnen bereits vor der Übergabe der Silbernen Halbkugel betonten, nahmen sie den Preis stellvertretend für alle Beteiligten an. Und so würdigten sie diese am Montag auch besonders herzlich. Beispielsweise bedankte sich Friederike Rupprecht bei der Geschäftsführerin des Stifts, Margret Schobert, sowie Architektin Jutta Behnecke, die die Sanierungsarbeiten mit betreut hatte, äußerst bewegt mit einer kristallenen Kugel.

Klosterstift wird im Reformationsjahr eine Rolle spielen

„Es ist ein Tag der Freude, des Stolzes und des Innehaltens“, sagte Erika Schweizer. Dieser Ort von außerordentlicher Schönheit solle weiter wachsen und die Menschen zusammenführen. Auch Martina Münch, die zu diesem Anlass nach Heiligengrabe gekommen war, lobte die Feierlichkeiten als gelungene Geste. Dabei lobte sie das Engagement vor Ort und hob sie die kulturelle Bedeutung des Denkmals für das gesamte Land Brandenburg hervor. „Das ist kein Ort von gestern, sondern auch ein sehr gegenwärtiger Ort“, sagte sie und blickte zugleich auf das erst kürzlich eingeleitete Reformationsjahr, in dem auch das Klosterstift eine Rolle spielen werde.

Wie Friederike Rupprecht im MAZ-Gespräch sagte, soll die Halbkugel demnächst hinter Glas zu besichtigen sein. An eine Geldprämie sei sie zwar nicht geknüpft, „durch die Auszeichnung rückt das Kloster aber erneut in die Öffentlichkeit“, freute sie sich.

Von Christian Bark

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