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Prignitz Große Mehrheit will PK-Kennzeichen zurück
Lokales Prignitz Große Mehrheit will PK-Kennzeichen zurück
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00:35 02.03.2018
Der ehemalige Leiter der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Prignitz, Jürgen Nüsse,zeigt alte Kennzeichen aus den Kreisen Pritzwalk und Perleberg. . Quelle: Andreas König
Pritzwalk

Die übergroße Mehrheit der Pritzwalker möchte die PK-Kennzeichen wiederhaben. Das ist das Ergebnis der MAZ-Umfrage im Internet. Von den 245 Teilnehmern an der Umfrage stimmten 199 dafür die seit 1993 nicht mehr neu herausgegeben Nummernschilder mit der Buchstabenkombination PK für Pritz­walk wieder einzuführen. 41 Besucher der MAZ-Seite www.maz-online.de sprachen sich dagegen aus.

Für neue Wege, sprich eine ganz andere Buchstabenkombination, konnten sich hingegen nur fünf Internet-Nutzer, erwärmen. In Prozent heißt das, 81 Prozent der Abstimmungsteilnehmer sind für das Wiedereinführen der PK-Schilder, 17 Prozent dagegen, und 2 Prozent würden eine neue Buchstabenkombination bevorzugen.

Auftrieb für Befürworter neuer Kennzeichen

Dieses Ergebnis dürfte Bürgermeister Ronald Thiel sowie den Fraktionen von FDP und CDU recht geben. Diese hatten im jüngsten Hauptausschuss einen Antrag eingereicht, wonach die alten Kennzei­- chen wieder eingeführt werden sollen, weil sie die regionale Identität fördern. Gleichzeitig forderten die Einreicher, dass Pritzwalk eine Außenstelle der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Prignitz erhält. Allerdings war die Vorlage nicht rechtzeitig eingereicht worden, so dass dieses Thema auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung der Stadtverordneten noch keine Rolle spielen dürfte.

Unabhängig vom Votum der Stadtverordneten gab es bereits Gespräche zwischen der Stadtverwaltung Pritzwalk und der Kreisverwaltung Prignitz. Das bestätigte deren Sprecher Frank Stubenrauch. „Rechtlich ist so etwas natürlich immer möglich, aber es bedarf einiger Voraussetzungen“, sagte Frank Stubenrauch. Neben der formellen Übertragung dieser Aufgabe müsste vor allem geklärt sein, wie mit den Kosten, dem Personal und dessen Schulung umgegangen wird.

Stadtverordnete werden aktiv werden

Doch um weiter tätig zu werden, fehlt ein politisches Votum der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk. Das jedoch frühestens für März zu erwarten, wenn die Stadtverordneten erneut zusammenkommen.

„Das Stadtparlament will sich des Themas annehmen“, bestätigte der Bürgermeister. Bis sich das Gremium eine Meinung gebildet hat, werde er in der Frage nicht weiter tätig werden. „Die weiter reichende Entscheidung ist allerdings die der Kfz-Zulassungsstelle“, gab er zu bedenken. Dazu sei ein öffentlich-rechtlicher Vertrag nötig.

Von Andreas König

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