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Große Party an der Elbe

Wittenberge Große Party an der Elbe

Wittenberge feierte sein Stadt- und Hafenfest gefeiert. In der Innenstadt drängten sich die Menschen vor Musikbühnen und an Marktständen. Auch die große Musikbühne war umlagert. Während am Freitagabend lokale Nachwuchsbands zu hören waren, feierten die Fans am Sonnabend Oliver Thomas, Marquess aus Hannover und die Malibu Stixx.

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Vor der großen Bühne drängten sich am Samstagabend die Menschenmassen.

Quelle: FOTOS (7): Jens Wegner

Wittenberge. Das Wittenberger Stadt- und Hafenfest ging am Wochenende in seine 26. Auflage. Nach dem musikalischen Auftakt am Freitagabend im Nedwighafen ging es am Sonnabend in der Innenstadt weiter mit einen bunten Markttreiben. Vom Bismarckplatz, die Bahnstraße entlang bis zum Stern wandelte sich die Innenstadt in eine Festmeile und lockte hunderte Besucher an. Die Seehäuser Oldieblaskapelle unter der Leitung von Sven Peuker spielte auf dem Platz vor dem Kultur- und Festspielhaus zünftige Blasmusik und Kompositionen vom berühmten Sohn der Stadt, Paul Lincke. Bürgermeister Oliver Hermann zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wetter und dankte der Arbeitsgruppe „Stadt- und Hafenfest” für ihre engagierte Arbeit. Danach schossen die Mitglieder der Schützengilde 1582 Wittenberge einen Salut. Laut hallte der Donner durch die Straßen. Schnell füllten die sich mit tausenden Besuchern, die gemütlich durch die Stadt schlenderten. Stände und Buden lockten mit Angeboten – vom Kunsthandwerk bis zum Fensterputzmittel. Allein an sechs Ständen gab es Taschen zu kaufen.

Die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge präsentierte moderne Technik und zeigte auf Schautafeln Fotos von ihren Einsätzen. Viele Geschäfte hatten geöffnet. Für reichlich Gaumenfreuden war gesorgt. Auf mehreren Bühnen gab es Unterhaltung für Groß und Klein. Auf dem Laufsteg an der Auguststraße präsentierten Modells Mode für jedes Alter und fast jeden Anlass. Am Stern unterhielt Peer Reppert die Gäste mit Country- und Westernmusik.

Großen Andrang gab es an der Bühne vor dem Kulturhaus, als der Schlagerstar Oliver Thomas seinen Auftritt hatte. Mit seine Liedern über Liebe und Sehnsucht erobert der große Blonde vor allem die Herzen weiblicher Fans. Auf nicht weniger Interesse stießen die Darbietungen der Tanzcentrums Wittenberge. Als erstes legten die Erwachsenen mit einem Wiener Walzer eine flotte Sohle aufs Parkett. Die Kleinsten ernteten mit ihrem Oki-Doki-Tanz und Altberliner Tänzen besonders viel Applaus.

Im Sportboothafen ging es abends weiter bei Live-Musik von Malibu Stixx mit Coversongs von Brian Adams bis Deep Purple und Westernhagen bis Grönemeyer. Ihre Showeinlagen, wie das Trommeln auf Stehleitern, brachte das Publikum zum Jubeln. Die Gäste schauten und staunten über das Höhenfeuerwerk. Höhepunkt des Abends war zweifellos der Auftritt von Marquess aus Hannover.

Der Sonntag war vor allem den maritimen Klängen vorbehalten. So gab es Aufführungen der Premsliner Musikanten und des Wittenberger Shantychors „De Buhnenkieker”. „Pippi and the 50’s” spielte Schlager aus der 1950er Jahren.

Bereits am Freitagabend hatte im Wittenberger Nedwighafen die Opening-Party „Rock’n Lectro” das Stadt- und Hafenfest eröffnet. Auf der großen Bühne standen die junge Band „Acoustic Pro”, Gewinner des diesjährigen SOS-Talente-Fesitvals, und drei Bands aus der Region: „Frankafotoschön” aus Pritzwalk erzählten in ihren Liedern mit deutschen Texten Geschichten vom Leben und Handeln zu Gitarrenklängen in poppigen Klängen. Im Repertoire hatten sie Cover-Songs sowie eigene Kompositionen wie etwa eines ihrer ersten Werke „Der Wind zieht weiter”.

Härter wurde es mit „Halsschlagader” aus Perleberg. Die Jungs rockten, dass sich die Wellen kräuselten. „Wir wollten für jeden Musikgeschmack etwas dabei haben”, kündigte der Moderator Sven Wendelmuth die Musiker an. Dicht drängten sich rund 30 Fans vor der Absperrung und rockten kräftig mit. Als Headliner sorgten die Jungs von „Flüsterlaut” für ausgelassene Partystimmung. „Ja, Balladen spielen wir auch noch”, versprach der Sänger Konrad Ahrendt den jubelnden Gästen. Aber zunächst wurde es rockig.

Zum Schluss gab es ein dreistündiges DJ-Set mit Creek und Mono. Hielt sich der Besucherstrom anfangs in Grenzen, so feierten später schließlich hunderte begeisterte junge und jung gebliebene Fans bis tief in die Nacht. „Der Spaß an der Musik” lockte Holger Horenburg, zum Nedwighafen. „Meine Mutter meinte, dass in Wittenberge heute was los ist. Also sind wir gekommen, um mal zu gucken”, sagt Patricia Schwarz aus Perleberg.

Wegen des Brandenburgtags 2018 wird es in zwei Jahren kein Stadt- und Hafenfest geben. Für das kommende Jahr wurde bereits die niederländische Sängerin „Loona” als Hauptact verpflichtet.

Von Jens Wegner

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