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Prignitz Großer Zuspruch für Eltern-Kind-Zentrum
Lokales Prignitz Großer Zuspruch für Eltern-Kind-Zentrum
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00:17 21.07.2016
Mit Liedern und Geschichten feierten Kinder und Eltern den Geburtstag des EKidZ in der Pritzwalker Grünstraße. Quelle: Michael Beeskow
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Pritzwalk

Das Eltern-Kind-Zentrum des Pfarrsprengels Pritzwalk ist Spiele-Treff, Elterncafé und Beratungsstelle; es gibt eine Flötengruppe, eine Krabbelgruppe, Hausaufgabenhilfe, es wird geturnt und es wird gestaltet und gebastelt. Das „Ekidz“, wie es von allen nur genannt wird, ist aber vor allem ein Ort Mitten in Pritzwalk, an dem man sich wohl fühlt. „Wir kommen einfach gern hierher“, sagte eine Mutter bei der Geburtstagsfeier zum Einjährigen am Samstag. Und damit brachte sie auf den Punkt, was in den vielen Glückwünschen zum Ausdruck kam.

„Wir sind vor allem ein offenes Haus“, erklärt Jörn Walther, der zusammen mit Carmen Mir, das Zentrum seit einem Jahr führt. Vorgaben machen die beiden nicht. „Jeder ist willkommen, auch um nur eine Tasse Kaffee zu trinken“, berichtet Jörn Walther. Mütter können sich hier untereinander austauschen. Aber auch Sorgen kann man loswerden. Geboten wird das breite Spektrum der Elternberatung, von Erziehungsberatung bis hin zu Scheidungsfragen. Mit der Elternschule des CJD besteht eine gute Zusammenarbeit.

Christine Flassig (l.) gratuliert Jörn Walther und Carmen Mir. Quelle: Beeskow

Angeboten werden Kinderyoga und Kinderturnen. Doch Jörn Walther und Carmen Mir richten sich auch danach, was die Besucher sich wünschen. Als ein Kind den Wunsch äußerte, Flöte spielen zu wollen, und ein zweites das auch gut fand, wurde eine Flötengruppe gebildet.

Vielleicht noch mehr als die verschiedenen Angebote zieht der Umgang miteinander in das Zentrum. „Einige Kinder haben inzwischen hier ein Zuhause. Sie finden etwas, was sie in ihrer Familie nicht finden“, berichtet Jörn Walther.

Das Einjährige wurde am Sonnabend gefeiert. Quelle: Beeskow

Dass es sich um eine christliche Einrichtung handelt, steht für die Besucher nicht im Vordergrund. Doch Kinder, die sich für den christlichen Glauben interessieren, können in der Gruppe der Kirchenmäuse mitmachen. Weihnachten beteiligten sich Kinder des Zentrums an einem Krippenspiel. Der Zuspruch, den das „Ekidz“ erfährt, ist erstaunlich. „3500 Besuche in einem Jahr – das ist schon toll“, sagte Daniel Feldmann, der amtierende Superintendent bei seiner Gratulation. Der Treff, der von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr offen ist, wird aus einem Fond des Kirchenkreises Prignitz finanziert. „Es ist ein Projekt unserer Zukunftswerkstatt – und das wichtigste“, erklärte Daniel Feldmann. Die Initiative zur Gründung des „Ekidz“ ging vom Gemeindekirchenrat des Pritz­walker Sprengels aus. Wie deren Vorsitzende Christine Flassig berichtete, wurde nach der Schließung der Superintendentur an der Grünstraße nach einer neuen Nutzung der Räume gesucht. Auch sie gratulierte Jörn Walther und Carmen Mir zu einem Jahr erfolgreicher Arbeit und überbrachte eine Spende des Gemeindekirchenrates, der für das Eltern-Kind-Zentrum gesammelt hatte. „Der Bedarf in Pritzwalk ist da“, stellte Christine Flassig fest. Die Finanzierung des EKidZ ist bis 2020 über den Kirchenkreis gesichert. Doch eine Beteiligung der Stadt und der Jugendhilfe wären schon wünschenswert.

Von Michael Beeskow

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