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Prignitz Großes Lob für die Feuerwehr
Lokales Prignitz Großes Lob für die Feuerwehr
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17:30 26.02.2017
Der ehemalige Stadtwehrführer Jens Bösel (Mitte) wurde für sein Engagement in der Wittenberger Feuerwehr geehrt. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Ein großes Lob gab es für die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge am Freitagabend vom Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Karsten Korup. Er lobte in seinem Grußwort die Arbeit der Brandschützer. Was sie leisten, sei nicht selbstverständlich, betonte er. Tag und Nacht hielten sie sich in Bereitschaft, damit die Bürger der Stadt ruhig schlafen können. Den Brand im Dämmstoffwerk Austrotherm bezeichnete er als eine echte Bewährungsprobe. „Ihr habt bewiesen, dass Wittenberge ein ordentlicher Industriestandort ist und drohende Katastrophen zu bewältigen sind. Der Sicherheitsfaktor ist ein besonderer Punkt für Industrieansiedlungen”, sagte Karsten Korup. Die Rettungshundestaffel sei ein Novum für unsere Gegend. Wie wichtig sie ist, sei bei der Suche nach vermissten Personen zu sehen.

Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr Wittenberge in ihrer Wache in der Weisener Straße 59. Zu den Gäste gehörten unter vielen anderen Vertreter der Stadtverwaltung Wittenberge, Mitglieder des Fördervereins der Feuerwehr, Brandschützer aus befreundeten Wehren und Vertreter des Landkreises.

248 Einsätze in einem Jahr

Ortswehrführer Lars Wirwich gedachte am Anfang seines Jahresberichts dem 2016 verstorbenen Heinz Kuhnert mit einer Gedenkminute. Die Feuerwehr Wittenberge, berichtete er anschließend, habe derzeit 153 Mitglieder, davon 79 Aktive, neun Mitglieder der Hundestaffel und 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Im Jahr 2016 wurde die Wittenberger Feuerwehr zu 248 Einsätzen gerufen. Dies entspräche 16 Einsätze weniger als 2015. Die Einsätze gliederten sich in 53 Brandeinsätze, 131 technische Hilfeleistungen und 64 Brandsicherheitswachen.

Eingeklemmte Katze gerettet

Unter den Einsätzen, die in besonderer Erinnerung geblieben sind, nannte Lars Wirwich die Rettung einer Katze am 6. Mai, die in einer Hauswand eingeklemmt war, neun Einsätze innerhalb von zweieinhalb Stunden während eines Unwetters am 2. Juni und den Brand im Dämmstoffwerk Austrotherm am 27. Juli. Die Brandschützer waren im Jahr 2016 insgesamt 1982 Stunden im Einsatz. Für die Ausbildung erbrachten sie 5096 Arbeitsstunden. Lars Wirwich dankte allen, die die ehrenamtliche Wehr unterstützten.

14 Mitglieder erhielten Dank und Anerkennungen sowie Auszeichnungen, darunter Hauptfeuerwehrfrau Sabine Bories für 30 Jahre treue Dienste bei der Feuerwehr. Es gab 23 Beförderungen. Hauptbrandmeister Uwe Kämmrich wurde zum 1. Hauptbrandmeister befördert. Eine besondere Ehrung erfuhr der ehemalige Stadtwehrführer Jens Bösel, der sieben Jahre lang die Verantwortung der Feuerwehr trug und heute seinem Nachfolger Lars Wirwich als Stellvertreter mit Rat und Tat zur Seite steht. „Du hast viel für unsere Wehr getan. Deshalb ist es wichtig, dich zu ehren”, sagte Lars Wirwich.

Von Jens Wegner

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