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Gumtow Kritik am geplanten Straßenbau in Gumtow
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12:44 09.07.2018
Die Bundesstraße 5 in Gumtow soll im Frühjahr 2019 erneuert werden. Quelle: Sandra Bels
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Gumtow

Die Bundesstraße 5 in Gumtow soll erneuert werden. Diese Nachricht sorgte bei den Gemeindevertretern von Gumtow bei ihrer jüngsten Sitzung für Unverständnis. Überbringer war Bürgermeister Stefan Freimark. Er umriss, was er vom Landesbetrieb Straßenwesen, Niederlassung Kyritz, dazu erfahren hatte.

Demnach wird die Straße in zwei Abschnitten und mit einer Vollsperrung erneuert. Die offizielle Umleitung erfolgt über Pritzwalk. Der erste Bauabschnitt reicht vom Ortseingang aus Richtung Döllen bis zur Kreuzung. Sie selbst bleibt befahrbar. Somit ist auch die Feuerwehr erreichbar. Die Gemeindeverwaltung soll für die Zeit der Bauarbeiten über den Grünen weg zu erreichen sein.

Die Straße wird verändert

Freimark sagte, dass die Straße im Zuge der Bauarbeiten verändert werden soll. Es wird ein neuer Gehweg gebaut. Zudem gibt es neue Bushaltestellen direkt auf der Straße. Darüber hinaus soll der Radweg künftig nur noch als Markierung auf der Straße verlaufen. Freimark erklärte weiterhin, dass es zunächst hieß, die Arbeiten sind für die Gemeinde kostenfrei. Dabei bleibt es aber nicht. Sie muss sich mit 34 000 Euro an den Nebenanlagen beteiligen. „Das ist aber über eine Förderung realisierbar“, so der Bürgermeister.

Vorbereitende Maßnahmen wie Baumfällungen und das Verlegen von Leitungen soll es bereits im Herbst geben. Baugebinn wird wohl erst im Frühjahr 2019 sein.

Kritik auch an der kilometerlangen Umleitung

Die Gemeindevertreter ärgerte nicht nur die kilometerlange Umleitung während der Bauphase. Sie sehen auch einen Unfallschwerpunkt, wenn der Bus künftig auf der Straße hält, und die vorhandenen Busbuchten wegfallen. Es wurde festgelegt, dass der Bürgermeister eine schriftliche Stellungnahme mit den Bedenken der Gemeindevertreter zu dem Vorhaben formulieren und an den Landesbetrieb Straßenwesen weiterleiten soll.

Dort sieht man indes die Probleme, mit denen sich die Gumtower beschäftigen, nicht. Frank Schmidt, Leiter Planung und Entwurf beim Landesbetrieb, sagt, dass die Pläne dem aktuellen Ausbaustandard angepasst sind. Erneuert werden sollen die Deck- und die Bindeschicht. Die Straße wird 7,50 Meter breit. 2,30 Meter bleiben für den Gehweg.

Querungshilfen werden eingebaut

Schmidt sagt auch: „Der Bushalt ist jetzt viel gefährlicher, weil die Autos am Bus vorbeirasen können.“ Das wird später nicht mehr möglich sein, weil zusätzlich Querungshilfen an den Haltestellen geplant sind. Zu den Schäden sagt Schmidt: „Die Oberfläche ist offen. Das Bindemittel ist ausgewaschen und es gibt keinen Verbund mehr im Asphalt.“ Das sei normal nach etwa zehn bis zwölf Jahren. Die Fahrbahn in Gumtow ist laut Schmidt sogar noch älter.

Von Sandra Bels

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