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Gumtow Landeserntekönigin aus Görike
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00:25 15.09.2018
Katja Leppin trägt die Krone für Brandenburgs Bauern. Quelle: LBV
Göricke

Die Tierärztin Katja Leppin aus Görike (Gemeinde Gumtow) wurde im Rahmen des 15. Dorf- und Erntefestes in Neuzelle zur Brandenburger Erntekönigin gewählt. Sie setzte sich gegen zwei Kandidatinnen durch. Sie sprach mit Tino Erstling.

Sie wurden zur Brandenburger Erntekönigin gewählt. Wie fühlt sich das an?

Katja Leppin: Es ist ein schönes Gefühl und die Wahl an sich war ein sehr emotionaler Moment. Auch die große Bühne und die vielen Gäste beim Dorf- und Erntefest waren beeindruckend. Was mich sehr freut, ist das Vertrauen, dass mir die Jury und die Brandenburger Landwirte entgegenbringen.

Wie kam es zu Ihrer Kandidatur?

Die hat meine Mutter angestoßen, indem sie eine hinreißende Bewerbung an den Landesbauernverband (LBV) schickte. Als ich kurz darauf die E-Mail las, kamen mir fast die Tränen, so sympathisch hat sie mich beschrieben. Danach nahm der LBV Kontakt zu mir auf und fragte nach meiner Bereitschaft. Ich musste nicht lange überzeugt werden.

Auf welche Weise sind Sie mit der Brandenburger Landwirtschaft verbunden?

Ich bin quasi in der Agrargenossenschaft Görike-Schönhagen aufgewachsen. Früher war mein Opa dort Chef, heute mein Vater. Ich wurde in die Landwirtschaft hineingeboren und frühzeitig in die betrieblichen Abläufe mit eingebunden. Insbesondere die Tierhaltung liegt mir am Herzen.

Was ist Ihr beruflicher Hintergrund?

Ich habe in Berlin Tiermedizin studiert und in Rostock meine Promotion zum Thema „Diabetes“ abgeschlossen. Inzwischen bin ich in der Tierklinik Pritzwalk angestellt und in unsere Agrargenossenschaft eingestiegen. Dort starten wir jetzt mit der Direktvermarktung regionaler Fleischprodukte von Angus-Rindern, Kamerunschafen und Duroc-Schweinen. Das ganze firmiert unter dem Titel „Landgeschmack“.

Und dann auch noch Erntekönigin… Was ist ihre Motivation?

Ich bin auch noch zweifache Mutter. Mir ist es sehr wichtig, mich für die Brandenburger Landwirtschaft zu engagieren. Ich möchte mit dafür sorgen, die positiven Leistungen der Bauern für die Gesellschaft stärker in den Vordergrund zu rücken. Außerdem liegt es mir am Herzen, die Lebendigkeit des Dorflebens und der ländlichen Räume insgesamt zu thematisieren.

Was gefällt Ihnen an der modernen Landwirtschaft?

Die Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren immens weiterentwickelt. Wir verwenden heute hochmoderne Technik. Die Digitalisierung verändert vieles. Dieser Umstand trägt mit dazu bei, dass die Landwirtschaft wieder attraktiver für junge Menschen wird. Ich mache derzeit den Traktorführerschein – ein großartiges Gefährt so ein Traktor. Moderne Landwirtschaft hat heute viel mit Wissenschaft zu tun. Das Bild vom trotteligen Landwirt gehört schon lange der Vergangenheit an, auch weil mittlerweile fast alles wissenschaftsbasiert abläuft.

Welche Termine stehen demnächst an?

Das wird sich die nächsten Wochen ergeben. Ich freue mich schon jetzt auf die Grüne Woche und die BraLa.

Von Tino Erstling

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