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Gutshaus Frehne soll geöffnet werden

Besitzer Michael Arbogast plant Kulturveranstaltungen Gutshaus Frehne soll geöffnet werden

Der Besitzer des Gutshauses in Frehne, Michael Arbogast, will sein Haus künftig für kulturelle und kirchliche Veranstaltungen öffnen. Mit Erfolg wurde bereits im vergangenen Jahr am Nikolaustag mit 70 Besuchern Advent gefeiert. Dafür hatte der Eigentümer erst kurz zuvor den große Ballsaal saniert.

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Das Gutshaus in Frehne soll künftig auch als Kulisse für öffentliche Veranstaltungen dienen.

Quelle: Privat

Frehne. Das Gutshaus in Frehne, einst der Sitz mehrerer Generationen des Adelsgeschlechtes derer von Graevenitz, zeugte früher vom Glanz seiner Besitzer. Heute sieht es von außen eher unscheinbar aus. Das ist durchaus gewollt, sagt Michael Arbogast. Wer aber mit dem Hausbesitzer durch die Räume streift, ist positiv überrascht: vor allem vom lichtdurchfluteten Ballsaal, der sich nach hinten zum einstigen Park hin öffnet. Die Räume um den Ballsaal sollen für die Öffentlich nutzbar gemacht werden.

„Das Ziel ist, das Haus für Kultur- und Kirchenveranstaltungen zu öffnen“, sagt Michael Arbogast. „Das war immer der Plan.“ 2001 hat er das riesige Gebäude gekauft. Seitdem diente es unter anderem als Jugendwohnheim. Nun will der Eigentümer Klassik- und Jazzkonzerte organisieren. Auch die Kirchengemeinde soll die Räume nutzen dürfen. „Der erste Schritt war die Sanierung der Gesellschaftsräume“, erklärt er.

Alle Fenster wurden ersetzt

Das dreiflügelige Gebäude wurde 1724 von der Familie von Graevenitz errichtet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus- und umgebaut. Michael Arbogast hat – in unzähligen Stunden Kleinarbeit – zunächst die Nebenräume und dann den großen Saal hergerichtet. „Ich könnte ein Buch darüber schreiben“, erzählt er. „Hier zum Beispiel habe ich bei Minus zehn Grad Celsius die Heizung verlötet.“ Inzwischen sind ringsherum alle Fenster ersetzt, viele Zimmer im Haus können als Gästezimmer genutzt werden.

Im Ballsaal hat es schon eine gut besuchte  Adventsfeier gegeben

Im Ballsaal hat es schon eine gut besuchte Adventsfeier gegeben.

Quelle: Privat

Nachdem die Frehner Kirchengemeinde im vergangenen Sommer dank der Initiative von Pfarrer Johannes Kölbel neu belebt wurde, gab es unter anderem am 6. Dezember eine große Nikolausfeier im frisch renovierten Ballsaal. Etwa 70 Besucher waren gekommen. Musiziert hatte der Schweriner Postchor, den Michael Arbogast leitete. Er wertete die Feier als doppelten Erfolg: „Zum einen, da der Ballsaal damit seine Einweihung für eine kulturelle Nutzung erfuhr und zum anderen, weil hier kirchliche sowie kommunale Anliegen in einer besonderen Art und Weise verknüpft werden.“

Die nächste „kirchlich-weltlich-kulturelle“ Veranstaltung soll das Osterfeuer am Samstag, 26. März, sein, zu dem der Gemeindekirchenrat Meyenburg einlädt. Um 18 Uhr trifft sich die Gemeinde zur Andacht bei den Gräbern auf dem Kirchfriedhof, bei Regen in der Kirche. Vom Friedhof geht es mit einem Osterlicht – einer Fackel – zum Gutshaus, wo das Osterfeuer entzündet werden soll. Wer Getränke, Grillwürstchen oder andere Leckereien mitbringen möchte, kann dies gern tun. Auch für handgemachte Musik ist gesorgt. Alle Bürger sind willkommen.

Von Beate Vogel

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