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Gymnasiasten räumten beim Gründerpreis ab

Pritzwalk Gymnasiasten räumten beim Gründerpreis ab

Pfiffige Geschäftsideen, professionelle Umsetzung und seriöse Berechnungen: Die Pritzwalker Gymnasiasten, die sich am Deutschen Gründerpreis für Schüler der Spakassen beteiligten, haben vieles richtig gemacht. Die Mitglieder eines Teams haben die Jury sogar so sehr überzeugt, dass sie Sieger im Gebiet des Ostdeutschen Sparkassenverbandes wurden.

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Die 11d des Pritzwalker Gymnasiums beteiliget sich äußerst erfolgreich am Wettbewerb um den Deutschen Gründerpreis für Schüler.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Schwere Schränke, die dank Magneten über den Boden schweben, Knieschützer aus Maisstärke und Wasser sowie ein „intelligenter“ Kühlschrank, der nur gesunde Lebensmittel bereithält: Was sich die Schüler der Klasse 11d im Leistungskurs Wirtschaftswissenschaft einfallen ließen, hätte gute Chancen bei „Jugend forscht“. Doch die sechs Teams, die vom Schulleiter Harald Glöde unterrichtet werden, räumten woanders ab. Der Deutsche Gründerpreis für Schüler ist in diesem Jahr sozusagen fest in Pritzwalker Hand. Allein auf Landesebene gingen die Plätze 1 bis 3 an Schüler des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums. „Ihr tolles Abschneiden hat eine gesonderte Auszeichnungsveranstaltung erforderlich gemacht“, sagte Marlies Kallies, die Leiterin des Unternehmensbereichs Firmenkunden/Finanzierungen bei der Sparkasse.

Mit sechs Schülerfirmen beteiligte sich das Pritzwalker Gymnasium am nach Sparkassenangaben größten deutschen Existenzgründer-Planspiel. Seit Januar arbeiten die Schüler in Vierergruppen an marktreifen Ideen, deren Finanzierung, dem Marketing, der Werbung mit eigener Website und vielem mehr. Die Konzepte wurden von einer Jury analysiert und mit Punkten bewertet. „Der Wettbewerb wird nach der Platzierung innerhalb der Sparkasse Prignitz, dem Land Brandenburg, dem Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) und in ganz Deutschland gewertet“, erläuterte Marlies Kallies. Bundesweit beteiligten sich immerhin 882 Teams am Wettbewerb .

Das sechstplatzierte Team aus Pritzwalk „NoName’s of Future“ erreichte mit seinen schwebenden Möbeln im Land Brandenburg den 8. Platz, im OSV-Gebiet den 34, und im Bundesmaßstab den 739. Platz mit 1260 Punkten. Die „Heatronics GmbH“ will eine beheizbare Computertastatur gegenverkrampfte Finger entwickeln. Das war der Jury den fünften Platz der Sparkasse Prignitz wert, einen 6. Platz in Brandenburg, den 21. im OSV-Gebiet und bundesweit den 337. Platz.

Das von der Sparkasse Prignitz viertplatzierte Team „727701 Caridal der Spar“ wollte einen Metallständer konstruieren, dessen integrierte Luftdüsen Alltagsgeschirr trocknen. Das reichet im Land Brandenburg für Platz 4, Platz 9 im OSV und Platz 180 bundesweit.

Einen pfiffiges faltbares Regal zum Ausziehen im Koffer ließ sich das Team „CERO“ einfallen. Sparkassen- und landesweit errangen die vier Mädchen einen 3. Platz, im OSV gab es Platz 4 und bundesweit den 77. Platz. Es folgte Team „Devi­Shield“, das es bis zum OSV-weiten Platz 2 brachte. Die Idee: neuartige Protektoren für Motorradfahrer aus Maisstärke und Wasser. Bei Krafteinwirkung verdichtet sich die nicht-newtonsche Flüssigkeit, absorbiert die Sturzenergie und kehrt anschließen in ihre Ausgangsform zurück. Bundesweit erreichte die Schüler damit Platz 25.

Erfolgreichstes Team im Land Brandenburg und im OSV-Gebiet ist die Firma „Frivotec“. Ihr smarter Kühlschrank soll spezielle Ernährungsbedürfnisse oder Diäten digital unterstützen, dem Nutzer Tipps zum Durchhalten geben und Alarm schlagen, wenn beispielsweise die Milch knapp wird. Bundesweit landeten Ayla Rositzky, Sören Vogt, Annalena Körnig und Niklas Frymark auf Platz 12, Die Sparkasse honorierte das ausgefeilte Konzept der Schüler mit 250 Euro. Außerdem erhielt das Gymnasium 500 Euro. Gelobt wurde die professionelle Herangehensweise.

Von Andreas König

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