Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Gymnasium holt Landessieg im Modellbau

Pritzwalk Gymnasium holt Landessieg im Modellbau

Pritzwalker Gymnasiasten mischten zum dritten Mal beim Landeswettbewerb der Ingenieurkammern ganz vorn mit. Ein Sieg und ein zweiter Platz sind die aktuelle Ausbeute. In diesem Jahr stand der Bau einer Sprungschanze unter dem Motto „Ideenspringen“ auf dem Programm. Das Siegerteam startet nun beim Bundesfinale in Berlin.

Voriger Artikel
Freude unter freiem Himmel
Nächster Artikel
Gymnasiasten auf dem Laufsteg

Laura Pelikan (l.) und Kira Isenberg.

Quelle: Stadtverwaltung

Pritzwalk. Zwei Schülerinnen der achten Klasse des Goethe-Gymnasium in Pritzwalk haben beim 4. Landeswettbewerb der Ingenieurkammer Brandenburg gewonnen. Die Auszeichnung erhielten sie in der Staatskanzlei in Potsdam. Laura Pelikan und Kira Isenberg siegten mit ihrem Sprungschanzenmodell „Silver-Bee“ in der Wertungsstufe bis Klasse 8. Sie setzten das diesjährige Wettbewerbsmotto „Ideenspringen“ am besten um. Als Preisgeld erhielten die Schüler 250 Euro. Mit ihrem Sieg qualifizieren sie sich für den Start beim Bundeswettbewerb in Berlin.

Außerdem holte das Team Julia Schaffer und Michelle Rusche aus der 11. Klasse des Pritzwalker Gymnasiums einen zweiten Platz mit dem Modell „Spider-Web“ und eine Prämie in Höhe von 150 Euro. Dabei traten sie in der Wertungsstufe ab Klasse 9 an.

Beteiligung lässt nach

Schirmherr des Wettbewerbs war erneut Bildungsminister Günter Baaske (SPD). In diesem Schuljahr stand als Planungsaufgabe der Entwurf und Modellbau einer Sprungschanze an, die eine Last von 300 Gramm tragen muss. Dabei durften nur Papier, Karton, Holz- und Kunststoffstäbchen verwendet werden. Hinzu kam eine Vielzahl von technischen Kriterien. 300 Schüler aus 14 Brandenburger Schulen reichten insgesamt 86 Modelle von Skisprungschanzen ein. Im vergangenen Schuljahr verzeichnete der Wettbewerb noch eine höhere Beteiligung. Damals reichten mehr als 330 Schüler aus 15 Brandenburger Schulen 103 Modelle von Stadiondächern ein. Die Themen Achterbahn und Turmbau standen davor im Mittelpunkt des Wettbewerbs.

Sauber gearbeitet

Die Jury urteilte wie folgt über das Siegermodell von Laura Pelikan und Kira Isenberg. „Das statisch stabile System einer Bienenwabe war Vorbild für die Konstruktion. Die immer wiederkehrenden filigranen Formen bestimmen den Gesamteindruck des Modells. Das Team konnte mit nur vier unterschiedlich gefrästen Formteilen die gesamte Grundkonstruktion gestalten. Diese Elemente wurden in so genannten Nagelschablonen zu den Seitenteilen und Rückwandteilen zusammen gebaut.

Dies alles zeigte der Jury, dass Laura und Kira ihr Vorgehen bei der Umsetzung ihrer Idee von der Konstruktion bis zum Bau des Modells sehr sorgfältig geplant und ausgeführt hatten. Beeindruckt war die Jury ebenfalls von der durchgängig sauberen Ausführung der Verarbeitungsqualität.“ Beide Schülerinnen stellten fest, dass ihnen der Bau des Modells sehr viel Spaß bereitete und die Lust aufkommt, weitere Konstruktionsprojekte im Rahmen der Schülerfirma zu übernehmen.

Von Christamaria Ruch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
fc5d6dfc-f246-11e7-8014-111f668204de
Perleberg damals und heute

Perleberg ist eine traditionsreiche Stadt, die 2014 ihre 775-Jahr-Feier hatte. Tradition hat Perleberg auch als Kreisstadt – seit 200 Jahren ist sie bereits Verwaltungssitz, und dank der Absage der Kreisgebietsreform wird sie das auch weiter bleiben. Die Stadt konnte sich viel von ihrer Altstadtsubstanz bewahren – viel davon ist seit der Wende wieder richtig schick geworden. Hier ein paar Vergleiche, wie sich die Stadt entwickelt hat.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg