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Prignitz Hagenbrücke in Perleberg bald fertig
Lokales Prignitz Hagenbrücke in Perleberg bald fertig
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00:16 27.03.2016
Die beiden Widerlager sind im Prinzip fertig. Quelle: Michael Beeskow
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Perleberg

Ende April soll die Hagenbrücke in Perleberg wieder passierbar sein. Dies stellt Bauamtsleiter Hagen Boddin in Aussicht. Wie er berichtete, kommt der Brückenneubau gut voran. Mitte März wurde das erste Widerlager betoniert. „Parallel dazu laufen die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten am gegenüberliegenden Widerlager“, berichtete der Bauamtsleiter im Hauptausschuss. Noch vor Ostern sollte die Betonierung erfolgen. „Nach Aushärtung des Betons werden beide Widerlager nach den Osterfeiertagen ausgeschalt“, führte er weiter aus. Den weiteren Bauablauf skizzierte er wie folgt: Für Mitte April sind die Anlieferung und Montage des Brückenfertigteils geplant. „Nach jetzigem Stand erfolgt die Fertigstellung der Brücke wie geplant zum Monatsende April“, schloss er seinen Ausblick. Damit geht ein lang gehegter Wunsch von Anliegern, Radfahrern und Joggern in Erfüllung, die damit wieder einen freien Durchgang durch den Hagen erhalten. Die alte Holzbrücke war im November 2014 gesperrt worden, weil die Standsicherheit nicht mehr gegeben war.

Die alte Holzbrücke wird durch eine Stahlkonstruktion ersetzt, die ein ähnliches Aussehen haben wird, wie die vor drei Jahren erneuerte Hagenbrücke am Wallgebäude. Allerdings verfügt sie nicht über einen so genannten Stichbogen. Der Übergang am Wallgebäude weist einen leichten Bogen in der Brückenkonstruktion. Aufgrund der geringen Spannweite von vier Metern ist ein Stichbogen nicht erforderlich. Die neue Brücke wird drei Meter breit sein, damit sie auch von Unterhaltungsfahrzeugen überfahren werden kann. Die Brücke wird wie schon am Wallgebäude als Fertigteil in die Widerlager eingehangen.

Der Baubeginn hatte sich hinausgezögert, da über die Kostenaufteilung zwischen der Stadt Perleberg und dem Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz, das die Holzbrücke in den 1990er Jahren hatte errichten lassen, keine Einigung bestand. Da die Brücke nie ins Eigentum der Stadt überging, stand die Behörde jetzt in der Pflicht, sich an den Kosten zu beteiligen.

Das Landesamt trägt jetzt 75 Prozent der Finanzierung, die Stadt übernimmt die restlichen 25 Prozent. Die Gesamtkosten für den Brückenneubau sind mit 162 000 Euro veranschlagt. Darin enthalten sind 40 600 Euro, die aus dem städtischen Haushalt fließen. Nach der Fertigstellung, so sieht es die Vereinbarung mit dem Landesamt vor, übernimmt die Stadt die Baulast.

Von Michael Beeskow

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