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Handwerker sind wieder in der Turnhalle

Vehlow Handwerker sind wieder in der Turnhalle

In der Turnhalle Vehlow hat der Endspurt für den Innenausbau begonnen. Es entstehen neue Sanitärbereiche und Umkleiden. Die Gemeinde Gumtow bekam dafür Fördermittel in Höhe von 224 000 Euro von der Europäischen Union.

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Fliesenleger Christian Siewert kümmert sich mit seinem Team um den Sanitärbereich.

Quelle: Sandra Bels

Vehlow. In der Turnhalle Vehlow wird wieder gebaut. Die Sanitärbereiche für Damen und Herren entstehen derzeit. Die Fliesenleger unter der Regie von Christian Siewert von der Baumer Genossenschaft in Perleberg wollen in etwa anderthalb Wochen fertig sein. Dann gibt es in den Sanitärbereichen jeweils Toiletten und Duschen für die Nutzer der Turnhalle.

Die Arbeiten begannen Ende September und gehören zum Innenausbau der Halle. Dafür hat die Gemeinde Gumtow Fördermittel bekommen. Insgesamt reichte der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung im Ländlichen Raum (Eler) 224 000 Euro aus. Der ­Sanitärbereich ist komplett neu entstanden. Vorher gab es weder Abfluss noch Anschlüsse und Sanitärkeramik. Die alten Waschräume wurden komplett zurückgebaut.

Sportgruppen sind in andere Orte ausgewichen

Darüber hinaus entstehen Umkleidekabinen. Außerdem wurden im Sozialtrakt neue Innenwände in Mauerwerksbauweise gestellt. Die Fußbodensanierung, Trockenbauarbeiten sowie weitere Arbeiten in den Bereichen Sanitär, Lüftung, ­Heizung und Elektro sind ebenfalls vorgesehen.

Die Turnhalle selbst ist derzeit gesperrt. Wegen der Bauarbeiten kann die Sicherheit nicht gewährleistet werden. „Die Sportgruppen sind deshalb nach Demerthin und Dannenwalde ausgewichen“, sagt Vehlows Ortsvorsteher Roger Popp. Er rechnet damit, dass sie ab dem 1. März wieder in Vehlow trainieren können.

Tische mit Spendengeld gekauft

Die offizielle Einweihung erfolgt laut Popp aber erst am 14. September 2018. Dann feiert Vehlow seinen 770. Geburtstag. Für den Ortsvorsteher ist das genau der richtige Anlass, die Halle und den neu entstandenen Gemeinderaum einzuweihen. Der ist komplett in Eigenregie der Vehlower entstanden und war schon vor dem Beginn des Innenausbaus fertig. Popp sagt, dass Normann Sangs die Entstehung des Gemeinderaums baulich begleitet hat und auch jetzt beim Innenausbau wieder dabei ist. Der Raum, der für 70 bis 80 Personen ausgelegt ist, kann derzeit wegen der Bauarbeiten auch noch nicht genutzt werden, hat aber schon eine Küche bekommen. Ebenfalls fertig ist die angrenzende behindertengerechte Toilette. „Die Stühle haben wir vom Arbeitsamt. Sie wurden dort aussortiert“, sagt Popp. Die neuen Tische konnten die Vehlower mit Spendengeldern kaufen. Der Gemeinderaum soll wie die Turnhalle vor der offiziellen Eröffnungsfeier im September bereits genutzt werden können unter anderem für private Feiern und Versammlungen. Davor ist aber eine Baureinigung notwendig. „Wir hoffen, dass sich daran wieder Vehlower beteiligen“, so der Ortsvorsteher und rührt schon jetzt fleißig die Werbetrommel dafür.

Hilfe wird ebenfalls für die Arbeiten benötigt, die im Außenbereich noch angedacht sind. Der Parkplatz soll gepflastert werden. „Die Steine dafür sind schon da. Wir haben sie gekauft“, sagt Roger Popp. Gepflastert werden soll ebenso der Weg zum Geräteraum. Das alles soll laut Ortsvorsteher aber erst im Frühjahr geschehen.

Von Sandra Bels

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