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Prignitz Hauptausschuss hinterfragt hohe Ausgaben
Lokales Prignitz Hauptausschuss hinterfragt hohe Ausgaben
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11:07 07.03.2018
Das Sporthaus in Meyenburg während der Bauphase. Quelle: Beate Vogel
Meyenburg

Der Haushalt der Stadt Meyenburg kann in der nächsten Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Das empfahlen die Mitglieder des Hauptausschusses in ihrer jüngsten Sitzung. Allerdings diskutierten sie einige Positionen noch einmal kritisch: eine Reparatur der Duschen im Sporthaus, die Zuschüsse an Vereine zum Beispiel oder die Kosten für eine mögliche Gestaltungssatzung.

Für letztere sind im Haushaltsjahr 2018 grob 15 000 Euro veranschlagt. Diese Summe sorgte bei Jeanette Göpp für Verwunderung: „Das ist ein hoher Betrag. Ist das wirklich nötig?“ Zur Erinnerung: Die Meyenburger hatten grundsätzlich beschlossen, eine neue Gestaltungssatzung zu erarbeiten. Diese regelt für den Stadtkern zum Beispiel, wie hoch Gebäude sein dürfen, welche Fenster eingebaut und welche Farben verwendet werden dürfen. Die Details könnte ein Planungsbüro erarbeiten.

Sehr grobe Schätzung

Bauamtsleiterin Uta Nebert merkte an, dass der Betrag eine äußerst grobe angesetzte Schätzung ist: „Wir wissen ja noch gar nicht, wie umfangreich unsere Satzung werden soll.“ Erst wenn sich die Meyenburger darauf geeinigt haben, könne ein konkretes Angebot von einem Planungsbüro eingeholt werden.

Im erst vor drei Jahren eröffneten Sporthaus müssen Mängel in den Duschen beseitigt werden. 3000 Euro sind dafür eingeplant. „Nach der im März 2015 erfolgten Abnahme der Fliesenlegearbeiten wurde wenig später ein zu geringes Gefälle in den Duschen bemängelt“, erinnerte die Bauamtsleiterin. Das Wasser sei in die Umkleidekabine 4 gelaufen. Die Baufirma habe den Mangel beseitigt.

Kein Meyenburger Verein

Nun sei aber festgestellt worden, dass nach dem Duschen das Wasser in einer weiteren Umkleidekabine stehe. Nebert: „Für eine Änderung der Fallrohre ist keine Gewährleistung in Anspruch genommen worden, da die Firma ihre Arbeiten fachgerecht ausgeführt hat.“ Nun gehe es darum, die Fliesenlegerfirma dazu zu bekommen, eine Nachbesserung vorzunehmen. „Das mit den Abflüssen war zwar richtig, aber wir wussten, dass es nicht funktioniert“, räumte Bürgermeister Falko Krassowski verärgert ein.

Amtsdirektor Matthias Habermann kritisierte die vom Ordnungsausschuss empfohlenen Zuschüsse an Vereine. Die sieht vor, dass von den verfügbaren 1000 Euro 350 Euro an den Buchholzer Angelverein gehen sollen, der an der Meyenburger Grundschule die Angelschule betreibt. Das Engagement findet Habermann lobenswert: „Ich weiß, was sie leisten.“ Allerdings sei die Schule in Trägerschaft des Amtes und nicht der Stadt. Zudem sitze der Verein eben in Buchholz. Die Ausschussmitglieder blieben bei der Entscheidung.

Über den Haushalt müssen noch die Stadtverordneten beschließen.

Von Beate Vogel

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