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Prignitz Havelberger grüßen die Tour
Lokales Prignitz Havelberger grüßen die Tour
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19:31 15.05.2017
Werbung für ihre Heimatstadt und -region macht diese Abordnung von Havelberger Radfahrern.
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Wittenberge/Havelberg

Es erinnert ein wenig an die Königskinder, die zueinander nicht recht kommen können: Havelberg, die alte Bischofs- und Domstadt gilt als Wiege der Prignitz. Klar, dass sie damit eigentlich sehr gut zur Tour de Prignitz passen würde. Aber die Weichen sind von den Stadtverordneten vor nunmehr fast 27 Jahren anders gestellt worden. Nun liegt Havelberg bekanntlich in Sachsen-Anhalt und gehört – zumindest politisch – zur Altmark.

Dieser Umstand hält Roswitha Frontzek aus Kümmernitz und ihren Schwager Lothar Frontzek nicht davon ab, bei der Tour de Prignitz mitzufahren. „Ich bin bestimmt schon zum zehnten Mal dabei“, erzählt Roswitha Frontzek. Ihr Heimatdorf nördlich von Havelberg liegt nur einen Katzensprung von Breddin entfernt, so dass sie das eine oder andere Mal mitbekommen hat, wenn der Tour-Tross durch die Prignitzer Lande radelt. „Ich bin mittlerweile zum dritten Mal dabei und finde die Atmosphäre toll“, ergänzt Lothar Frontzek. 2015 hätte es fast geklappt und Havelberg wäre Kulturstopp der Tour de Prignitz geworden. „Doch da war die Bundesgartenschau und das hätte wohl nicht funktioniert“, sagt der passionierte Radsportler. Bis vor kurzem fuhr er noch aktiv Radrennen als Mitglied im Radsportclub „Orkan“ in seiner Heimatstadt. Seither lässt er es allerdings etwas gemächlicher angehen.

Roswitha Frontzek und ihr Schwager Lothar im eigenen Tour-T-Shirt. Quelle: Andreas König

Aber wenn die Tour de Prignitz nicht nach Havelberg kommt, kommen die Havelberger eben zur Tour. 20 Radfahrer aus der Domstadt gingen gestern in eigens dafür angefertigten und selbst kreierten ­Tour-T-Shirts an den Start. Die Stadtverwaltung steuerte den eigenen Kleinbus für den Transport der Radler bei. Dabei kommen die Teilnehmer gar nicht nur aus Havelberg und seinen Ortsteilen. Auch aus Sandau, Wulkau ja sogar Schollene kurz vor den Toren Rathenows, stammen die Mitglieder der Havelberg-Delegation.

„Ich finde ja sowieso, dass wir uns stärker in Richtung Prignitz orientieren sollten“, sagt Roswitha Frontzek. Das geschieht zwar durchaus schon, als Stadtratsmitglied kann sie da durchaus ein Wörtchen mitreden. Die Domstädter zeigten sich überwältigt von dem riesigen Teilnehmerfeld in Wittenberge. „Ich bin besonders gespannt auf Wustrow, Lanz und die anderen Orte im Norden der Prignitz“, sagt Lothar Frontzek am Start. „Da kommen wir ja so oft nicht hin.“

Von Andreas König

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