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Prignitz Heidelbeerernte noch lange nicht verloren
Lokales Prignitz Heidelbeerernte noch lange nicht verloren
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00:18 14.05.2017
Wie die Heidelbeerernte ausfällt, wird sich zeigen. Quelle: Julian Stähle
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Kleeste/ Pritzwalk

Ganz große Pessimisten befürchten wegen der Witterung in diesem Frühjahr nicht nur auf den Obstbaumplantagen, sondern auch bei den Heidelbeeren eine schlechte Ernte. Die Betreiber der beiden Heidelbeerplantagen in der Prignitz wollen aber erst einmal abwarten, bevor sie sich eine Meinung bilden: „Wir sind ja erst am Anfang der Saison“, sagt Claus-Dieter Quirling, der mit seiner Familie den Heidebeerhof in Kleeste (Amt Putlitz-Berge) betreibt. Die Saisoneröffnung steht in guten Jahren Ende Juni, in anderen eher Anfang Juli an.

Im zeitigen Frühjahr habe es ganz gut ausgesehen, blickt Plantagenbesitzer Quirling zurück. Später stellten sich dann allerdings leichte Nachtfröste ein. „Und dann hatten wir in der Nacht vom 19. zum 20. April Frost um die Minus 6 bis 7 Grad Celsius. Das war ganz schön heftig“, meint er. Trotzdem hoffen die Quirlings, dass sie „mit einem blauen Auge davongekommen sind“. Denn die Sträucher, an denen später die berühmten „Dicken Blauen“ hängen sollen, fangen erst jetzt an zu blühen. Obstbäume blühen in der Regel acht bis 14 Tage eher – weshalb bei ihnen die Auswirkungen des frostigen Wetters größer sein dürften. Dennoch seien die Heidelbeeren in der Vegetationsphase etwas weiter zurück als in anderen Jahren, hat Quirling beobachtet. „Bestimmt so zehn bis 14 Tage.“

Fünf bis zehn Prozent Verlust

Die Kälte setzte auch den Bienen zu, die dicht bei der Plantage stehen. Die Wettervorhersage auf der Homepage des Heidelbeerhofs Quirling zeigte für Mittwoch 5 bis 10 Grad Celsius an. „Da fliegen die auch nicht.“ Allerdings hat Quirling beobachtet, dass die Bienen starten, sobald die Sonne draußen ist. Was das insgesamt für die diesjährige Heidelbeerernte bedeutet, müsse man aber erst mal abwarten, so der Plantagenbesitzer. „Ich hoffe, dass es bei maximal fünf bis zehn Prozent Verlust bleibt.“

Bernd-Uwe Arndt, der auf dem Pritzwalker Sommersberg Kulturheidelbeeren anbaut, ist ebenfalls relativ gelassen: „Das sieht man erst etwas später, es ist noch viel zu früh, da etwas zu sagen.“ Seine Sträucher fangen jetzt an zu blühen. Die empfindlichen Erdbeeren, die Arndt seit einigen Jahren auf der Plantage anbaut, mussten die Mitarbeiter indessen mit Vlies abdecken, damit sie bei Frost keinen Schaden nehmen: „Dann geht nicht ganz so viel kaputt.“ Ansonsten will auch er erst einmal abwarten, was die Saison am Ende bringt. Und jetzt wird es ja endlich warm.

Von Beate Vogel

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