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Heimatverein setzt sich für Kultur und Natur ein

Groß Pankow Heimatverein setzt sich für Kultur und Natur ein

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt: 16 Bürger aus Groß Pankow und Luggendorf fanden sich am Dienstag zur Gründung des Heimatvereins im Sport- und Dorfgemeinschaftshaus ein. Der Verein will sich sowohl für Kultur und Denkmalpflege als auch für den Naturschutz einsetzen. Die erste Satzung aus dem Frühjahr war vom Finanzamt beanstandet worden.

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Heimatvereinsvorsitzender Hagen Franzke.

Quelle: Stefan Peglow

Groß Pankow, Erste Gründung war eine Art Probelauf, Zelt von der Gemeinde abgekauft , Von Ortschroniken bis zu Arbeitseinsätzen . Richtig loslegen mit ihrer Arbeit können die Mitglieder des neugegründeten Heimatvereins Groß Pankow wohl erst im nächsten Jahr. Aber der Anfang ist gemacht. Zur Gründungsversammlung am Dienstag kamen 16 Einwohner von Groß Pankow und Luggendorf ins Sport- und Dorfgemeinschaftshaus in Groß Pankow. Bereits im Frühjahr hatte es einen ersten Anlauf zur Gründung eines solchen Gremiums gegeben, doch war die Gründung wegen formeller Gründe nicht vom Finanzamt anerkannt worden.

 

„Wir haben die erste Gründung als eine Art Probelauf verstanden und wollen nun alles richtig machen“, sagt der Ortsvorsteher Heiko Baich. Er hatte sich besonders für die Gründung eines Heimatvereins stark gemacht, um einerseits eine gewisse Entlastung und Unterstützung für sein Amt zu bekommen und andererseits das Engagement für den größten Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde auf eine breitere Basis zu stellen.

 

„Natürlich gibt es auch gewisse Sachzwänge, die wir berücksichtigen mussten“, räumt der Ortsvorsteher ein. So sei das Sportlerstübchen zum Ende des Jahres geschlossen worden, was für die Gestaltung von Heimatfesten nicht ohne Konsequenzen bleibt. „Noch bis zum vergangene Jahr hat die Gemeinde zwei große Festzelte zur Verfügung gestellt“, sagt Heiko Baich. „Das gibt es jetzt nicht mehr.“ Stattdessenhabe man der Gemeinde ein Zelt abgekauft und wolle dieses künftig zu Festivitäten aufstellen.

 

Als Vereinsziele wurden die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, der Heimatpflege und Heimatkunde, die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege in die Satzung aufgenommen. Erreichen wollen das die Vereinsmitglieder, indem sie Heimatfeste veranstalten, Ortschroniken führen und ausstellen, das Kriegerdenkmal pflegen und dessen Vorplatz gestalten. Zudem sind Arbeitseinsätze zum Säubern und Verschönern des Ortsbildes vorgesehen. Der Passus zum Naturschutz bezieht sich ausdrücklich auf die stillgelegte Kiesgrube Luggendorf, die deren Besitzer bekanntlich zur Baustoffdeponie umnutzen will.

Hagen Franzke ist Vereinsvorsitzender

Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Hagen Franzke gewählt, der auch dem Pankower Sportverein vorsteht. Stellvertreterin ist Doreen Krüger, und zum Kassenwart wurde Susanne Puls gewählt. „Im Vorfeld hatten weitere 20 Personen Interesse bekundet, so dass die Mitgliederzahl des Vereins noch deutlich wachsen dürfte“, sagt Heiko Baich. Mit der Freistellung vom Finanzamt sei erst ab 1. Januar 2017 zu rechnen. Bis dahin will der Heimatverein am Vereinssportfest am 29. und 30. Juli mitwirken und das Dorf- und Herbstfest am 1. Oktober aktiv mit vorbereiten.

Von Andreas König

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