Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Heiße Phase in der Pritzwalker Tuchfabrik
Lokales Prignitz Heiße Phase in der Pritzwalker Tuchfabrik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 13.02.2016
Hell und freundlich: Jörg Ahlgrimm zeigte auch der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler das Foyer zum Bildungsteil der einstigen Tuchfabrik. Quelle: Beate Vogel
Anzeige
Pritzwalk

Im künftigen Bildungsteil der ehemaligen Tuchfabrik in Pritzwalk haben Baufirmen und Handwerker ein straffes Programm vor sich: In der kommenden Woche soll die Eröffnung groß gefeiert werden. Doch noch sieht es nicht danach aus: In den Räumen wird gemalert, Estrich gegossen, geputzt und gehämmert. Die Mitglieder des städtischen Ausschusses für Bildung und Kultur konnten sich in ihrer Sitzung am Dienstag selbst ein Bild vom Baufortschritt machen.

Jörg Ahlgrimm, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk (GBG), führte die Besucher durch die Räume. Er weiß teilweise schon recht genau, wo welches Büro, welches Unterrichtsangebot und welcher Praxisteil untergebracht werden sollen. „Eigentlich sind die Räume schon komplett verplant“, sagt er. Ändern könne sich da freilich immer etwas. So sind in den Etagen, zum Beispiel neben dem Sekretariat und den Räumen für die Geschäftsführung, auch ein Schulungsraum mit einer komplett eingerichteten, hochmodernen Küche vorgesehen. Die konnten sich die Ausschussmitglieder ebenfalls ansehen, die direkt im Raum nebenan nach dem Rundgang ihre Sitzung abhielten.

Barrierefrei dank Fahrstuhl

Auszubildende und Mitarbeiter der GBG können sich schon jetzt darauf freuen, in den schönen, in freundlichen Farben gestrichenen Räumen zu arbeiten. Besonders gelungen ist das Foyer – der Haupteingang, der von der Dömnitzseite aus durch eine riesige Glastür zu betreten ist. Wie aus einem Guss präsentieren sich hier alte und neue Elemente. Gegenüber der alten, sandgestrahlten Ziegelwand aus dem alten Gebäudeteil führen schlichte Betonstufen in die zwei oberen Etagen. Barrierefrei ist das Gebäude dank des Fahrstuhls, der ebenfalls von schlichtem grauen Beton ummantelt ist.

Im Erdgeschoss, in einem separaten Bereich, soll voraussichtlich die Jugendhilfeeinrichtung Falkennest unterkommen. Im Mittelbereich, der die Gebäudeflügel miteinander verbindet und der noch nicht fertig ist, soll eine Mehrzweckhalle entstehen. Die könne sicher für verschiedenste Veranstaltungen genutzt werden. Im alten Teil der Bildungsgesellschaft sollen laut Ahlgrimm die Werkstätten untergebracht werden.

Stolz ist Geschäftsführer Ahlgrimm auf die zwei Etagen hohe historische Ansicht der einstigen Tuchfabrik, die auf einer Stoffbahn vor den Fahrstuhlschacht gespannt ist. Die Pritzwalker Druckerei Koch hatte die Ausführung übernommen. Bebildert werden sollen auch die weiß verputzten Fensteröffnungen im alten Mauerwerk, erklärt Ahlgrimm.

Er sieht das Gebäude auch in einem symbolischen Zusammenhang: „Das Bauwerk ist ein Zeichen, dass die Bildungsgesellschaft auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Stadt Pritzwalk ist.“ Es gebe ein rundes Bild: „Wir sind in allen Facetten dabei.“

Die offizielle Übergabe des Bildungsteiles der einstigen Tuchfabrik soll am kommenden Donnerstag mit geladenen Gästen gefeiert werden.

Von Beate Vogel

Prignitz Die Geschichte von Dobberzin - Einem Perleberger Mythos nachgespürt

Durch die Perleberger Geschichte geistert seit Jahrhunderten der Name Dobberzin. Der Geschichtsforscher Jens Nering ging dem Mythos nach und fand heraus, das es den längst verschwundenen Ort tatsächlich gegeben hat. Er findet eine erstaunliche Erklärung zu Entstehung und Lage von Dobberzin.

13.02.2016
Ostprignitz-Ruppin Kyritz lehnt Windkraftkriterien ab - Keine Unterstützung für Gumtower Ideen

Die Gumtower Vorschläge für ein gemeinsames Vorgehen in Sachen Windkraftnutzung stoßen in Kyritz bislang auf wenig Gegenliebe. Der Hauptausschuss lehnte die Idee ab. Zum Teil wollen die Kyritzer strengere Regeln, zum Teil hegen sie prinzipielle Bedenken.

13.02.2016
Ostprignitz-Ruppin Nachwuchsförderung bei der Feuerwehr - Kleine Leute, große Feuerwehrautos

Mädchen und Jungen, die zwischen sechs und neun Jahre alt sind und schon immer Feuerwehrmann oder -frau werden wollten, sind bei der neuen Kinderfeuerwehr in Wittstock genau richtig. Der Startschuss fiel am Montag. Weitere Treffen gibt es im zweiwöchigen Rhythmus.

12.02.2016
Anzeige