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Herbst und Winter sind Knieperzeit

Regionaler Erzeugermarkt in Pritzwalk zur Saisoneröffnung Herbst und Winter sind Knieperzeit

Er ist das bekannteste Regionalgericht der Region: Knieperkohl ist mittlerweile sogar so etwas wie ein Prignitzer Exportschlager. Am Samstag wird in der Knieperstadt Pritzwalk die neue Knieperkohl-Saison eröffnet. Im Pritzwalker Kulturhaus kann man erfahren, wie das Gericht produziert wird.

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Knieperproduktion 2015: Jeannine Groth und Stefan Friedrich versichern, dass die Knieperkohlerzeugnisse der aktuellen Saison ebenso lecker schmecken, wie der Knieperkohl des vergangenen Jahres.

Quelle: Tourismusverein

Pritzwalk. Die Knieperkohlzeit bricht wieder an, und da hat Pritz­walk einen guten Ruf zu verteidigen. Schließlich hat sich die Stadt an der Dömnitz selbst das Attribut „Knieperstadt“ gegeben. Klar also, dass alle Akteure in Sachen Knieperkohl in den Startlöchern stehen für die neue Saison. Diese beginnt am morgigen Sonnabend von 10 bis 15 Uhr im Anbau und auf der Freifläche des Pritzwalker Kulturhauses.

Der Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung, die Stadt Pritz­walk und die Knieperproduzentin Jeannine Groth aus Preddöhl (Gemeinde Kümmernitztal), haben dazu einen regionalen Bauernmarkt mit vielfältigen Angeboten und einen Einblick in die Knieperproduktion, vom Feld bis auf den Teller, vorbereitet. Das teilte Hans-Werner Boddin, Vorsitzender des Tourismusvereins, mit. Natürlich ist an Essen und Trinken gedacht. Von Heidelbeerpunsch und Deftigem vom Grill, Heidelbeererzeugnissen, Glühwein, Kaffee und Kuchen, bis hin zu leckeren Knieperkohlgerichten in ganz unterschiedlichen Darreichungsarten und neuen Knieperspezialitäten finden die Besucher der Saisoneröffnung eine Vielzahl von regionalen Produkten und Erzeugnissen, die zum Kosten und zum Mitnehmen einladen.

Jeannine Groth, die erst vor gut einem Jahr die Knieperproduktion von dem Ehepaar Sabine und Bernd Schneider aus Kuhbier übernommen hatte, will am Kulturhaus über den Knieperkohl informieren, vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung des Prignitzer Regionalgerichtes. Die Besucher der Saisoneröffnung können seine Entstehung vom Rohzustand der Grundprodukte Grünkohl, Markstammkohl (blau) und Weißkohl über die Verarbeitungsstrecke bis hin zum fertigen Knieperkohlgericht so nachvollziehen und hinterher natürlich einmal kosten. „Knieperfuchs“ Horst Fenske bietet ebenfalls Knieperkohlerzeugnisse in konservierter Form aus eigener Herstellung und regional ansässige Imker informieren über ihre wichtige Arbeit und präsentieren diverse Erzeugnisse aus der eigenen Honigproduktion.

Auf dem Bauernmarkt werden unter anderem geräucherter Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse aus der Region angeboten. Dabei solle, wie Boddin formuliert, die Breite der regionalen Vielfalt präsentiert werden. Keramik- und Holzschnitzprodukte aus einheimischer Produktion werden an Ständen gezeigt. Die Pritzwalker Landfrauen bieten Strickwaren für die kalte Jahreszeit und selbst genähte Kinderkleidung an.

Ein Luftballonweitflugwettbewerb, der gegen 14 Uhr beginnt, hält für Absender und Finder der Ballons attraktive Preise bereit – gestiftet sind sie vom Prignitzer Tourismusverein.

Die Kniepersaison dauert bis Anfang März und wird mit dem Suren-Hansen-Markt in Perleberg am Samstag, 5. März des kommenden Jahres, beendet.

Von Bernd Atzenroth

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