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Herrenhaus mit Anspruch

Grube Herrenhaus mit Anspruch

Mit einem zweiten Preis bei Bundeswettbewerb für Handwerk und Denkmalschutz sind am Montag die Eigentümer des Schlosses Grube ausgezeichnet worden. Die Firma Pöllath/Rodin nahm die Ehrung am Abend in Potsdam im Beisein von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) entgegen.

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Schloss Grube in seiner ganzen architektonischen Schönheit.

Quelle: Franziska Kutsche

Grube. Mit dem „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ sind am Montag sechs Denkmaleigentümer und 31 Handwerksbetriebe unterschiedlicher Gewerke aus Brandenburg ausgezeichnet worden. Darunter auch die Firma Pöllath/Rodin. Die Eigentümerin des Schlosses in Grube erhielt für die Sanierung des Herrenhauses den zweiten Preis, der mit 4000 Euro dotiert ist. Die Festrede im Haus der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte in Potsdam hielt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Die Preisverleihung erfolgte zusammen mit dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, mit Benedikt Buhl, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, sowie dem Präsidenten des Handwerkskammertages des Landes Brandenburg, Robert Wüst. Der von der Stiftung gemeinsam mit dem Zentralverband vergebene Preis wird jährlich in zwei Bundesländern – 2016 in Brandenburg und Thüringen – an private Eigentümer verliehen, die bei der Bewahrung ihres Denkmals in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk Herausragendes geleistet haben.

Ein öffentlich zugängliches Schloss

In der Begründung für den zweiten Preis hieß es: Nach vielfacher Umnutzung habe die ins Jahr 1740 datierte Anlage von Schloss Grube mit der Übernahme durch die Firma Pöllath/Rodin eine neue Perspektive erhalten. Unter der Federführung einer in der Denkmalpflege versierten Architektin von der Firma Meyer-Rogge + Kutsche Architektur und in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt wurden die Qualitäten des Schlosses wieder herausgearbeitet. Von Beginn an sei es das Ziel der Eigentümer gewesen, das Schloss, das für den Ort immer eine wichtige Rolle gespielt hat, öffentlich zugänglich zu halten. Mit qualitätvollen handwerklichen Leistungen und innovativen Ideen seien unter größtmöglicher Bewahrung der Originalsubstanz die historischen Raumfluchten mit zeitgemäßem Komfort und moderner Haustechnik verbunden worden.

Der erste Preis ging an den Eigentümer eines Bürgerhauses in Brandenburg (Havel), der aus seinem Gebäude aus dem Jahr 1632 ein Kleinod geschaffen habe, so die Begründung für die Wahl. Dafür gab es 5000 Euro. Ebenfalls einen zweiten Preis bekam der Eigentümer des Schlosses Arendsee in der Gemeinde Nordwestuckermark. Bei dem Schloss handelt es sich um einen der wenigen erhaltenen Profanbauten von Friedrich August Stüler aus dem Jahr 1843. Das Gebäude war durch langjährige Umnutzung als Schule entstellt. Über den dritten Preis freuten sich die Eigentümer eines Wohnhauses in der Gutenbergstraße 18 in Potsdam. Darüber hinaus gab es noch zwei Sonderpreise.

Von Andreas Röhl

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