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Prignitz Herzschmerz in Wittenberge
Lokales Prignitz Herzschmerz in Wittenberge
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00:17 10.02.2016
Sissi rührte auch als Musical in Wittenberge das Publikum zu Tränen. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Sissi – Das Musical über Liebe, Macht und Leidenschaft begeisterte am Sonnabend gut 500 Besucher im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus. Kaum jemand in Österreich hat seine Zeit so geprägt wie die junge Kaiserin Elisabeth „Sissi”. Ihr Leben glich einem Märchen. George Amade schuf daraus ein Musical. Wie in den Filmen mit Romy Schneider zeigt das Musical die Kaiserepoche in Österreich mit Reichtum, Ruhm, Glanz und den ausschweifenden Lebensstil am Hofe. Für die Österreicher ist sie die verehrte Kaiserin der Herzen, für die Ungarn der Schutzengel des Landes. Auch über 100 Jahre nach ihrem Tod ist das Interesse an Sissi ungebrochen.

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500 Besucher schwelgten am Sonnabend im Wittenberger Festspielehaus in einem Feuerwerk an Farben und Tönen. Das Musical von George Amade über Liebe, Leidenschaft und Schicksalsschläge der österreichischen Kaiserin Elisabeth wurde in prachtvollen Kostümen wie aus der Wiener Hofzeit aufgeführt.

Zur Handlung: Prinzessin Elisabeth, die „Sissi” genannt wird, ist mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Helene nach Ischl unterwegs. Helene, Nené genannt, soll dort den jungen Kaiser Franz Joseph wiedersehen und heiraten. Sissi weiß nichts von den Abmachungen und begegnet dem jungen Kaiser eher zufällig. Beide verlieben sich ineinander.

Der Kaiser verlobt sich mit Sissi. Erzherzogin Sophie ist von der Braut des Sohnes wenig angetan. Sie hat es sich in den Kopf gesetzt, den bayerischen Wildfang in eine künftige Kaiserin von Österreich umzuwandeln. Sissi wird in Wien zur Kaiserin von Österreich gekrönt und schließt in der Augustinerkirche mit einer Traumhochzeit mit Franz Joseph den Bund fürs Leben. Kurze Zeit später wird Sissis Tochter Sophie geboren. Ihre Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie, findet, dass die neue Prinzessin nicht von der freiheitsliebenden Sissi aus Bayern, sondern von ihr selbst erzogen werden sollte. Sie nimmt Sissi das Kind weg. Franz Joseph steht auf der Seite seiner Mutter.

Sissi flüchtet verzweifelt nach Possenhofen. Zeitgleich droht ein Krieg zwischen Österreich und Ungarn. Sissi vermittelt. In Possenhofen kommt es zur Wiedervereinigung zwischen Sissi und Franz Joseph, nachdem er ihr das Kind überbringt. Kaiser Franz verspricht seiner Sissi, zukünftig mehr Zeit für sie einzuräumen. Sissi will dafür Franz Joseph bei den Regierungsgeschäften helfen. Mit Diplomatie und Menschlichkeit löst Sissi den Konflikt mit den Ungarn. Am Schluss werden beide zu Königin und König von Ungarn gekrönt.

Die Kaiserin Sissi wurde von Karolina Pasierbska gespielt. Alexander Donesch spielte Franz Joseph, Kaiser von Österreich. Die Rolle der Erzherzogin Sophie, Franz Josephs Mutter, übernahm Adelheid Brandstetter. Erzherzogin Ludovika in Bayern, Sissis Mutter, stellte Margot Loibnegger dar. Alois Walchshofer agierte als Sissis Vater Erzherzog Max in Bayern. Julia Raich spielte Sissis Schwester Nené.

„Das ist mal etwas besonderes für Wittenberge”, meinten Antje Köthke und Hans-Werner Borchert aus Perleberg, denen die Veranstaltung sehr gut gefallen hatte. „Wir haben in Berlin das Musical „Elisabeth” gesehen und waren begeistert. Deshalb wollten wir es uns auch in Wittenberge sehen. Auch hier auf der kleinen Bühne finde ich es sehr gut”, lobte Christel Möhring aus Lenzen, die mit ihrem Mann Horst gekommen war. Außerdem zeigte sie sich fasziniert von den prächtigen Kostümen.

Von Jens Wegner

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