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Hilferuf aus dem „Storchennest“

Kita Hoppenrade: Wer kann Geld oder Handwerksleistung beisteuern? Hilferuf aus dem „Storchennest“

Zum Ende des Jahres soll die Kita "Storchennest" aus Hoppenrade nach dem Willen des Trägers CJD Prignitz schließen. Doch die Eltern wollen das verhindern. Sie wenden sich an die Öffentlichkeit und suchen zum einen Sponsoren, zum anderen Handwerker, die dringend notwendige Arbeiten am Dach oder der Heizung übernehmen.

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Die Kita "Storchennest" soll erhalten bleiben.

Quelle: Andreas König

Hoppenrade. Mit einem Aufruf wenden sich Eltern aus der Kita „Storchenland“ in Hoppenrade (Gemeinde Plattenburg) an die Öffentlichkeit. Sie bitten um Unterstützung für den Erhalt der Kindertagesstätte. Sie suchen auf diesem Weg nach Sponsoren, die helfen, das Loch bei der Finanzierung der Kita zu schließen, oder auch Handwerker, die günstig die dringend erforderlichen Instandsetzungsarbeiten in dem Gebäude ausführen.

Anfang Oktober erfuhren die Eltern von der Absicht des CJD Prignitz, das „Storchennest“ in Hoppenrade zum 31. Dezember 2013 schließen zu wollen. Jörg Stricker, Bereichsleiter Behindertenhilfe beim CJD, erklärte, die Einrichtung befinde sich in einer finanziellen Schieflage und könne wirtschaftlich nicht betrieben werden. Bis zum Jahresende habe das CJD einen Fehlbetrag von 20 000 Euro zu verkraften und im nächsten Jahr werde das Minus mit voraussichtlich 35 000 Euro noch höher ausfallen. Das Defizit resultiert aus nicht gedeckten Personalkosten aber auch aus den hohen Betriebskosten.

Die Kita ist in einer alten Villa untergebracht. Das Dach müsste neu gedeckt und wärmeisoliert werden und vor allem ist eine neue Heizungsanlage nötig. Dringend erforderlich ist auch eine Brandschutztreppe, damit das Obergeschoss genutzt werden kann. Nach dem jüngsten Ausbau entstanden dort ein Kuschsel- und Wohlfühlraum sowie eine Lernwerkstatt. Aus Brandschutzsgründen kann das Geschoss aber nicht genutzt werden.

Das CJD kann die Investitionen nicht finanzieren und auch die Gemeinde Plattenburg hat erklärt, die Gemeinde befinde sich in der Haushaltskonsolidierung und könne die Gelder nicht aufbringen.

Die Eltern haben sich bereits mit direkten Anschreiben auf Sponsorensuche gemacht. Bei dem Lindenberger Pfarrer Christian Gogoll fanden sie ein offenes Ohr für ihr Anliegen. Er will zusammen mit dem Gemeindekirchenrat prüfen, inwieweit eine finanzielle Unterstützung der Kita möglich ist.

CJD wie auch die Gemeinde Plattenburg haben eingeräumt, dass es sehr schade wäre, wenn das „Storchennest“ geschlossen werden müsste. Es sei nicht so, dass die Kita nicht gewollt sei. Derzeit besuchen 14 Kinder – darunter vier mit Handicap – die Einrichtung.

Von Michael Beeskow

Ansprechpartnerin ist Carmela Schulz unter Tel. 03 39 82 /50 80 99.

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