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Prignitz Historischer Bahnhof öffnet seine Türen
Lokales Prignitz Historischer Bahnhof öffnet seine Türen
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00:17 12.08.2016
Der Bahnhof Glöwen auf einem undatierten historischen Foto. Quelle: Privat
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Glöwen

Es ist noch längst nicht alles fertig, und dennoch sticht der Bahnhof in Glöwen positiv aus der Schar seiner bauähnlichen Geschwister hervor. Wer die Strecke von Berlin nach Wittenberge in den Zügen der Regional-Express-Linie 2 entlangfährt, dem fällt zwar die architektonische Ähnlichkeit der klassizistischen Bahnhöfe von Paulinenaue bis Wittenberge auf, aber leider auch der schlechte Bauzustand der meisten Gebäude. Von den noch als Bahnhof(skulisse) fungierenden Stationen wurden lediglich Bad Wilsnack und eher kosmetisch Wittenberge saniert.

Seit 2013 hat sich einiges am Gebäude getan

Doch seit 2013 tut sich auch an einem der stattlichsten Bahnhofsgebäue der Prignitz, dem in Glöwen, allerhand. Vor drei Jahren erwarb der im niedersächsischen Peine ansässige Steuerberater und Waldbauer Roland Wierling das im Jahr 1846 gebaute, und mit 1300 Quadratmetern Nutzfläche riesige Haus. Seitdem hat sich vieles getan. Die den Schienen angewandte in Richtung Havelberg gelegene Südfassade ist saniert, der zu DDR-Zeiten als Bahnhofseingang genutzte Seitenflügel mit Treppenaufgang ist es zumindest im unteren Teil,. Nur die zu den Gleisen gelegene Fassade weis noch immer starke Verwitterungserscheinungen auf.

Zur Führung kommen Gäste aus Paulinenaue

Doch Roland Wierling hat wirklich noch einiges vor mit dem von ihm erworbenen Kleinod. Zumal der Bahnhof Glöwen im Oktober dieses Jahres 170 Jahre alt wird. Sozusagen als Vorgeschmack auf das Bahnhofsjubiläum werden am Sonnabend, 13. August, ab 14 Uhr die Türen des Bahnhofs geöffnet. Interessierte aus nah und fern haben Gelegenheit, sich im Inneren des riesigen Gebäudes umzusehen, wie Franziska Richert informiert. Sie ist im Auftrag des Besitzers als Projektkoordinatorin für den Bahnhof Glöwen zuständig. Zu den Gästen, die am Wochenende in Glöwen erwartet werden, gehören auch Mitglieder des Kulturvereins Paulinenaue. Sie interessieren sich für das neue Innenleben des Bahnhofs, zumal der ihrige ebenfalls vor 170 Jahren errichtet wurde.

Ideen für die Nutzung sind gefragt

Die Sanierung des Gebäudes liegt laut Franziska Richert in den letzte Zügen. Jetzt komm es darauf an, das bald fertig sanierte Haus mit Leben zu füllen. „Bis zum Herbst sind verschiedene Aktivitäten geplant, um das alte Gemäuer wieder mit Leben zu erfüllen und zu einem Ort der Begegnung, des Bleibens aber auch der Mobilität werden zu lassen“, sagt Franziska Richert.

Moderner Parkplatz ist entstanden

Ideen hatte schon der Besitzer. Arztpraxis, Fahrkartenverkauf, Café – ihm schwebten für den Bahnhof einige Einrichtungen vor. Doch bis zum Großereignis im vergangen Jahr, der Bundesgartenschau in Havelberg, wurd nicht alles fertig. Immerhin verfügt der Bahnhof über einen modernen Parkplatz, den die Gemeinde Plattenburg mit Hilfe von Fördermitteln errichten ließ.

Glöwen lag auf der Bahnhofs-Rangliste an sechster Stelle

Traditionell ist Glöwen das Tor in die Ferne für viele Prignitzer und für die Stadt Havelberg sowieso. Schon vor über 100 Jahren war in dem Dorf einiges los: Der Bahnhof Glöwen lag in der Auslastungsliste der Bahnhöfe auf Platz sechs, hinter Berlin, Hamburg, Hagenow, Wittenberge und Ludwigslust.

Von Andreas König

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