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Hochgeschwindigkeitskabel für DSL

Warnsdorf Hochgeschwindigkeitskabel für DSL

Zwischen Falkenhagen und Wulfersdorf sind derzeit überall kleine Baugruben zu sehen. Dort verlegt die Telekom ein neues Glasfaserkabel für ein höheres Tempo bei der Datenübertragung zwischen den Vermittlungsstellen. In vier Wochen, so die Prognose, soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

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Baustellen wie in Warnsdorf gibt’s überall am Trassenverlauf.

Quelle: Claudia Bihler

Warnsdorf. Schon seit Wochen gibt es in Warnsdorf, Ortsteil der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf, eine Baustelle. Anwohner beobachten die Baumaßnahme schon eine ganze Weile. Es heißt, dass die Verbindungsstücke zwischen den einzelnen Kabelabschnitten erneuert würden, viel mehr ist nicht bekannt.

Doch seit die Telekom vor einigen Wochen das Loch geöffnet und dann abgesperrt hat, passiert nicht mehr viel. Wie in Warnsdorf gibt es auch in den anderen Dörfern derartige Minibaustellen – so in Halenbeck, Brügge und Rohlsdorf, aber auch im Nachbarkreis zwischen Wulfersdorf und Niemerlang. Auch hier ruhen die Arbeiten. Grund genug für die MAZ, einmal bei der Telekom nachzufragen, was hier eigentlich gebaut wird und vor allem: Wann damit zu rechnen ist, dass die Baustellen geschlossen werden. Schließlich stehen die rotweißen Bauzäune nicht überall so komfortabel auf dem grünen Seitenstreifen wie in Warnsdorf, sondern teilweise sichtbehindernd für Autofahrer an Straßenecken und Kreuzungen. Die Telekom benötigt für ihre Antwort nur kurze Zeit, dann erläutert ihr Sprecher Georg von Wagner die Baumaßnahme.

In der Region werde derzeit die Infrastruktur der Telekom erweitert, und zwar um ein Fernkabel für den Datenverkehr, das zwischen Wulfersdorf und Falkenhagen verlegt wird. Das werde benötigt, damit die Daten zwischen den einzelnen Vermittlungsstellen schneller transportiert werden könnten.

Um den höheren Datendurchsatz gewährleisten zu können, werde neues Glasfaserkabel in die vorhandenen Rohrtrassen eingezogen. Dabei arbeitet die Telekom in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenwesen. Von wagner sagt: „Die Genehmigungen des Landesbetriebes Straßenwesen als Träger der Wegebaulast liegen uns für die Baumaßnahmen vor.“ Auf ein Fertigstellungsdatum will sich die Telekom derzeit nicht festlegen: Das richte sich nach dem Baufortschritt. Lediglich eine Prognose gibt der Telekomsprecher ab: „Wir gehen davon aus, dass sämtliche Gruben, je nach Baufortschritt, in voraussichtlich vier Wochen wieder geschlossen sind.“ So genannte Einziehgruben würden selbstverständlich nach Einzugende sofort verschlossen, demgegenüber könnten Montagegruben erst nach Abschluss der Montage geschlossen werden. Von Wagner: „Wir sind bemüht das Kabel so schnell wie möglich einzubringen, um den Kabelweg auch schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen.“

Schon seit mehreren Wochen wirbt die Telekom in der Region für wesentlich schneller DSL-Anschlüsse, als bislang in Anspruch genommen werden konnten.

Von Claudia Bihler

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