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Prignitz Hoffnung auf Kunstrasen in Pritzwalk wächst
Lokales Prignitz Hoffnung auf Kunstrasen in Pritzwalk wächst
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00:18 20.06.2016
Verkünden den Bau einer neuen Zaunanlage für das Hainholzstadion Pritzwalk (v.l.): Ronald Thiel, Erhard Jeschke, Wolfgang Brockmann, Karsten Rohde und Dietmar SachsJtzt rückt auch der Bau eines Kunstrasneplatzes näher. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 32666,66 Euro übernimmt die Stadt Pritzwalk für den Fußball- und Hockeyverein 03 (FHV). Mit dieser Sicherheit in de Hinterhand kann der Verein den Förderantrag über das Amt für Ländliche Entwicklung und Flurneuordnung in Neuruppin beim Landwirtschaftsministerium stellen, um eine Kunstrasenplatz anlegen zu lassen. In der Sitzung der Stadtverordneten am Mittwoch stimmte das Gremium dem Antrag einhellig zu. „Das ist ein sehr begrüßenswerter Schritt in die richtige Richtung“, kommentierte Hartmut Winkelmann (Linke). „Aber ebnen nur ein Schritt. Genehmigt werden muss der Antrag jetzt in Neuruppin.“ In der öffentlichen Diskussion sei der Eindruck entstanden, der Kunstrasenplatz komme mit Sicherheit, nachdem zunächst der Finanz- und dann der Hauptausschuss empfohlen hatten, die Ausfallbürgschaft zu gewähren.

Fahrten bis nach Rostock würden überflüssig

Vorausgesetzt, der Verein erhält eine Zusage, kann im Hainholz-Stadion ein Kunstrasenplatz für rund 423 000 Euro entstehen. Die Anlage würde vor allem den Hockeyspielern ermöglichen, ihre Heimspiele auf eigenem
(Kunst-)Rasen zu absolvieren. Bislang fahren die Sportler enorme Strecken bis nach Rostock, Greifswald und Königs Wusterhausen, um ihren Punktspielbetrieb sicherzustellen. Auch die Fußballer würden von dem neuen Rasen profitieren. Trotz eigentlich unterschiedlicher Rasenhöhen könnten beide Ballsportarten betrieben werden, da es sich um einen sogenannten Hybrid-Kunstrasen handelt.

Bebauungsplan für größeren Aldi und Edeka

Zugestimmt hat die Stadtverordnetenversammlung auch einem Bebauungsplan für den Neubau eines Nahversorgungszentrums an der Ecke Kiez/Am Ring in Pritz­walk. Der Eigentümer der Fläche, eine Immobiliengesellschaft aus Weimar, hat beantragt, die bisherigen Märkte komplett abzureißen und mit erheblich größerer Verkaufsfläche neu zu bauen. Laut Antrag soll die Fläche des Edeka-Marktes von derzeit 900 Quadratmeter auf 2000 Quadratmeter vergrößert werden, wohingegen sich Aldi von 850 auf 1200 Quadratmeter erweitern möchte. Um das angrenzende Wohngebiet von Liefer- und Kundenverkehr zu entlasten, soll die Hauptzufahrt zu den Märkten verlegt werden. Es ist vorgesehen, die beiden Märkte künftig vor allem über den Kiez zu erreichen. Die Ein- und Ausfahrt zur Straße am Ring soll künftig nur noch als Nebenzufahrt dienen. Im Zuge des Vorhabens sollen „diverse Umbauten“ an den vorhanden Straßenverkehrsflächen erfolgen. Es ist auch geplant, zusätzliche Straßenbäume zu pflanzen. Das gesamte Gebiet, das in dem Bebauungsplan behandelt wird, umfasst 2,44 Hektar. Die Kosten der Planung übernimmt der Antragsteller.

Von Andreas König

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