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Im Gehrock zu den Pritzwalker Festtagen

Hans-Joachim Wallert in der historischen Rolle von Bürgermeister Doerfel Im Gehrock zu den Pritzwalker Festtagen

Zu den auffälligsten Figuren im bunten Trubel bei den Pritzwalker Festtagen gehörte Hans-Joachim Wallert, der in der historischen Gestalt von Bürgermeister Doerfel im dicken schwarzen Gehrock der Festtagshitze souverän stand hielt.

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Christiane Knorn und „Herr Doerfel“.

Pritzwalk. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschten von Freitag bis Sonntag bei den Pritzwalker Festtagen. Den wohl heißesten Job hatte Hans-Joachim Wallert, der in dickem schwarzen Tuch steckte. Unerschütterlich zog er im schweren Gehrock als Bürgermeister Doerfel seine Kreise vor dem Pritzwalker Rathaus. Wie Hans-Joachim Wallert berichtete ist er gewissermaßen Neuling in dem Fach. Denn erst seit kurzem verkörpert die historische Gestalt von Emil Doerfel, der bis 1906 in Pritzwalk des Zepter als Stadtoberhaupt schwang. Das dürfte ihm kein Festtags-Besucher angemerkt haben. Im Zweireiher mit Hut und Schirm trat er so souverän auf, als wäre er noch nie etwas anderes als Bürgermeister gewesen. Da perlte sogar die Sonneglut von ihm ab. „Was gegen Kälte gut ist, das hilft auch gegen Hitze“, versicherte Bürgermeister Doerfel. Doch so richtige hat er damit keinen Besucher überzeugen können, die doch lieber im kurzärmeligen Sommerhemd kräftig schwitzten, während sich Bürgermeister Doerfel nichts anmerken ließ. Unter seinen wachsamen Augen gingen Christiane Knorn vom Stadtarchiv und weitere städtische Mitarbeiter ihrer Festtagstätigkeit nach. Die Archivarin verstand es ganze Familien zu beschäftigen. Schriftkunde und Familienforschung waren ihre Themen. Kinder konnten sich in der Sütterlinschrift üben und auch etwas malen, während sich die Eltern über Ahnenforschung beraten ließen.

Historisches gab es auch am Stand des Museumshofs Streckenthin, wo Marion und Arne Schumacher eine alte Abzugspresse bedienten. Aus vielen alten Klischess konnten sie sich historische Motive und Sprüche aussuchen – etwa den Spruch „Es gibt nur eine Sünde, und das ist die Dummheit.“ Ob der wohl noch heute gilt?

Richtig gut zu tun hatten die Erzieherinnen der Kita „Tausendfüßler“. Berge von selbst gebackenen Kuchen mussten sie einpacken. Der Erlös kommt in die Kita-Kasse. Für die 160 Tausendfüßler kann es nie genug Bastelmaterial geben. Auch ein neues Musikinstrument wünschen sie die Kleinen.

Von Michael Beeskow

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