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Kneipennacht in Wittenberge Immer noch gut besucht

Partystimmung in Wittenberge: Die Kneipennacht knüpfte an alte Erfolge an, auch wenn die Besucherzahlen im Laufe der Jahre rückläufig sind.

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Partystimmung herrschte im „Klim Bim” zu der Musik von „Kabelbrand”.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Trotz des kühlen, regnerischen Wetters zog es am Sonnabend wieder viele Besucher in die Wittenberger Innenstadt zur nunmehr 19. Wittenberger Kneipennacht. In den sechs Örtlichkeiten Amaro, Klim Bim, Theaterkeller, Holzwurm, Mauerwerk und dem Hotel Germania war für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Die musikalische Palette der dargebotenen Musik reichte vom Schlager über Oldies und Countrymusik bis zu Pop und hartem Rock. Überall herrschte lockere, lustige Stimmung und ausgelassene Partylaune. Mal ordentlich abtanzen und Party feiern lautete das Motto vieler Gäste. Andere genossen einfach die Live-Musik in den verschiedenen Kneipen oder trafen sich in gemütlichen Runden. In der Gaststätte „Zum Mauerwerk” in der Hafenstraße begann der Elbestädter Peter Schmidt seine Tour durch die Wittenberger Kneipen. „Ich bin jedes Jahr dabei. Ich will Spaß haben. Wenn so was angeboten wird, sind wir immer unterwegs”, sagte er. „Und wir genießen die schöne Musik und sind mit netten Menschen zusammen”, ergänzte seine Freundin Heidi Wöckel, die aus Dresden zur Kneipennacht angereist kam. Im Klim Bim am Bismarck-Platz spielte die Prignitzer Band „Kabelbrand” deutsche und englische Klassiker der Rockmusik, von Torfrock bis zu den Rolling Stones und rockte, dass es krachte. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung in der vollen Kneipe. Im Hotel Germania spielte „Concept-DD” melodischen Pop und Rock, teils live, teils von der Konserve. Luise Schulz steht auf Jazz, Rock und Rockabilly-Style. „Jazz ist bei der Kneipennacht nicht so angesagt. Aber ich bin schon begeistert, dass hier auch Rock gespielt wird und nicht nur Mainstream-Musik”, meinte sie im Hotel Germania. Außerdem sei die Kneipennacht eine gute Gelegenheit, die Künstler kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Foyer des Wittenberger Kultur- und Festspielhauses erwartete die Besucher eine Rock-and-Roll-Show mit Musik auch der 1950er und 1960er Jahren mit „Pippi and the 50’s Boy” aus Perkam (Bayern). „Wir beteiligen uns immer an der Kneipennacht, weil es sie schon lange gibt und weil sie Kult ist”, sagte Kerstin Krügener, Betreiberin der Gaststätte „Holzwurm” in der Bahnstraße. Allerdings habe sie festgestellt, dass der Besucherstrom abgenommen hat. „Von Jahr zu Jahr ist es weniger geworden. Es ist nicht mehr so wie früher. Das war wie eine Völkerwanderung, so viele Menschen waren da unterwegs. Es wäre schade, wenn die Kneipennacht einschlafen würde. „Früher wurde das besser organisiert”, kritisierte sie. Natürlich, spiele auch der Zeitpunkt eine Rolle. Die Kneipennacht im Juli zu veranstalten, so wie es bisher war, sei deutlich günstiger als Anfang September. Weil die Leute immer etwas Neues wollten, bemühe sie sich, immer eine andere Band mit einer anderen Musikrichtung zu finden. Aber Bands kosteten eben auch Geld. Auf dem Hof des „Holzwurm” spielte diesmal „Du & Du” Partymusik von Schlager bis Rock. Veranstaltet wurde die Kneipennacht wieder vom Wittenberger Interessenring.

Von Jens Wegner

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