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Prignitz Wittenberge im Rausch der Musik
Lokales Prignitz Wittenberge im Rausch der Musik
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02:16 22.07.2015
Wittenberge wurde zur Sound-City. Quelle: Andreas König
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Wittenberge

Der letzte Akkord ist verklungen, die Elbestadt kehrt langsam zur Normalität zurück. Drei Tage lang hatten Orchester, Bands, Solisten, Tanzgruppen, Maler und andere Künstler das Bild geprägt. „Sound City“, wie die Organisatoren die Landesmusikschultage 2015 genannt hatten, bot eine schier unfassbare Fülle an Veranstaltungen. Und weil das Programm aus weit mehr bestand als „nur“ Musik“, hatte der Vorsitzender des Verbandes das Großereignis kurzerhand in „Art and Sound City“ umgetauft. Ob sich der Name durchsetzt, b,leibt abzuwarten, in jedem Fall zeigten die Musik- und Kunstschulen des Landes Brandenburg, was sie können. Sechs Bühnen wurden nahezu kontinuierlich bespielt, die Elbe (die an der Elbuferpromenade ja eigentlich noch Stepenitz heißt) bot die malerische Kulisse für Klangerfahrungen jedweder Art. Immer wieder guckten die Besucher ins Programm, um ja keinen Leckerbissen zu verpassen. Allein, das war ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. 30 Stunden Programm hatten die Akteure vorbereitet.

Es fällt schwer, die Höhepunkte herauszustellen. Bereist der Auftakt mit der langen Nacht der Percussion bot eine mitreißende Show, wenn diese thematische Nacht auch nach etwa anderthalb Stunden vorbei war und in die weiteren Darbietungen überleitete. Das Publikum applaudierte den vereinten Musikern von Jugendblasorchester Brandenburg, Percussionisten der“Weberknechte“ und anderen Musikschulen sowie den Young Voices“ ebenso herzlich wie den folgenden Kindern uns Jugendlichen aus Kretinga in Litauen, die einen beeindruckenden Blick in die traditionelle Kultur des baltischen Landes boten. Für ihre Athletik, ihr Taktgefühl und ihre Körperbeherrschung ernteten freilich die jungen Tänzer der MKS Crewzz aus Schwedt verdient frenetischen Beifall. Die knapp 50 Tänzerinnen und Tänzer zeigten mitreißende moderne Tänze, bei denen selbst zweijährige Kinder im Publikum versuchten, erste Breakdanceeinlagen zu zeigen.

Auch wenn der völlig verregnete Sonntag dafür sorgte, dass viele Auftritte nicht absolviert werden konnten, war die Musik- und Kunstmeile an der Promenade und in der Altstadt meist sehr gut besucht. „Wir haben drei tolle Tage in Wittenberge verbringen dürfen“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Musik- und Kunstschulen, Thomas Falk, der MAZ. Mehr als einen Wermutstropfen schüttete allerdings der Starkregen in den Becher der allgemeinen Freude. Viele der Freilichtbühnen waren unbespielbar, und bei dem dauernden Regen verirrten sich nur wenige Zuschauer in die langsam ausklingende Sound City. „Wir haben leider die angestrebte Besucherzahl nicht erreicht“, räumte Thomas Falk ein. Nach seiner Schätzung waren es am Ende 20 000 Besucher, 10 000 weniger als geplant. „Dennoch war es ein mitreißendes, harmonisches Fest, das ohne jegliche unangenehme Zwischenfälle über die Bühne gegangen ist“ sagte er. „Danke Wittenberge.“

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Drei Tage lang war Wittenberge „Sound City“.

Von Andreas König

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