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Interesse an der Turnhalle wächst

Kunow Interesse an der Turnhalle wächst

Die Feuerwehrleute aus Kunow und private Helfer halten die ehemalige Schulturnhalle instand. Der Helferkreis wird immer größer, was Ortsvorsteher Peter Boas zeigt, dass Interesse am Erhalt der Räume besteht.

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Die Kunower Feuerwehr führte den Fackelumzug in Kunow an, der direkt zum Herbstfeuer auf dem Sportplatz führte.

Quelle: privat

Kunow. Beim jüngsten Herbstfeuer in Kunow hat sich für Ortsvorsteher Peter Boas wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Turnhalle und der ehemalige Sportplatz im Ort sind. „Die Kinder konnten nach dem Fackelumzug in der Halle und draußen ausgelassen toben“, so Boas. Das war möglich dank des Engagements einzelner Kunower und der Feuerwehr, die für Ordnung und Sauberkeit im Haus sorgen.

Der Ortsvorsteher freut sich über das große Interesse an der ehemaligen Schulsporthalle. „Mir wäre es aber lieber, wenn wir schon viel weiter wären“, sagt Boas. Er meint damit den Bau der Erdgasleitung samt Anschluss und die Erneuerung der Fenster im Sozialtrakt und der Eingangstür. Das Geld dafür ist da. 36 000 Euro bekommt die Gemeinde Gumtow über das Kreisausgleichsbudget. 9000 Euro sind der Eigenanteil der Gemeinde. Die Arbeiten können aber erst 2018 beginnen. Boas sagt: „Zumindest den Gasanschluss hätte man schon legen können.“ Von Bürgermeister Stefan Freimark hat er jedoch erfahren, dass der gern erst einmal die Arbeiten für dieses Jahr erledigen möchte, bevor etwas Neues angefangen wird.

Anfragen von mehreren Sportvereinen

Boas macht Druck, weil er schon mehrere Anfragen von Sportvereinen hatte, die die Kunower Halle gern im Winter nutzen wollen. „Ohne Heizung geht das aber nicht“, sagt der Ortsvorsteher. Jetzt geht es erst einmal darum, die Halle wintersicher zu machen. Das Wasser muss abgestellt werden, damit nichts kaputt friert. „Das Helfer-Team um die Feuerwehr und die Kunower Familie Plätke sind dabei federführend“, lobt Boas. Sie haben darüber hinaus weitere kleine Reparaturen in der Halle erledigt, zum Beispiel an den Toilettenbecken, um sie wieder nutzbar zu machen. Auch eine weitere Reinigung gehörte dazu.

Boas merkt verstärkt, dass das Interesse an der Halle größer wird. „Die Leute haben erkannt, dass sie wichtig ist und bringen sich mit ein“, sagt er. Nicht nur die Kunower, auch die Schrepkower würden immer wieder nachfragen, wann und wie es weiter geht. „Wir wollen die Räume auch künftig für Veranstaltungen nutzen“, sagt der Ortsvorsteher. Das Herbstfeuer war eine weitere Gelegenheit dafür. Feuerwehr und Ortsbeirat waren Gastgeber. Die Agrargenossenschaft brachte sich ebenfalls mit ein. Das milde Wetter holte viele Kunower aus dem Haus. Besonders reizvoll war für den Ortsvorsteher der selbst geschmückte Erntewagen der Kita. „Die Kinder sind jedes Jahr dabei und machen sich so viel Mühe beim Schmücken“, so Boas.

Von Sandra Bels

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