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Investitionen mit finanzieller Hilfe möglich

Meyenburg Investitionen mit finanzieller Hilfe möglich

Gerade so ausgeglichen kann der Haushalt 2017 abschließen, wenn der Entwurf so beschlossen wird. Trotz knapper Kassen sind größere Investitionen möglich: Dafür sind aber Fördergelder beziehungsweise ein größeres Darlehen nötig. Der städtische Finanzausschuss empfahl den Entwurf einstimmig weiter.

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Die Garagen hinter der Feuerwehr sind nun weg.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Der Investitionsplan, den sich die Meyenburger für die nächsten Jahre aufgestellt haben, hat es in sich. Freilich wird für das größte Projekt ein Kredit aufgenommen und ein weiteres gefördert. Meyenburg ist aus den roten Zahlen raus – „aber gerade so“, sagt Amtskämmerin Sigrun Kern. So stellt sich der Entwurf für den Etat 2017 dar, den die Mitglieder des städtischen Finanzausschusses am Donnerstagabend diskutierten.

Für die Komplettsanierung des Wohnhauses Marktstraße 49/Mittelstraße 1 wurde laut Kern bereits 2015 ein Darlehen bewilligt. Es soll nun im Juni aufgenommen werden. Zur Erinnerung: Die Meyenburger hatten Projekte zunächst über das Finanzausgleichsgesetz FAG, Paragraf 16, später über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz eingereicht. Für die Sanierung der Wohnungen in dem städtischen Mietshaus kam am Ende keiner dieser Töpfe in Frage. Bereits ausgegeben und verbaut wurden für die Immobilie 305 000 Euro. „Weitere Ausgaben erscheinen nun im Investitionsplan mit 677 000 Euro“, erläuterte Kern. Die fünf Wohnungen in der Mittelstraße 1 sollen nach dem Umbau teils barrierefrei sein, die Refinanzierung über die Mieteinnahmen erfolgen.

Verschiedene Fördertöpfe

Für die Sanierung der Brücke am Hagenplatz sind Ausgaben von 233 000 Euro im Etatentwurf veranschlagt. Sie soll später wieder von Pkw und Kleintransportern befahren werden können, erklärte Bürgermeister Falko Krassowski: „Damit die Leute wieder zu ihren Kleingärten kommen.“ Das Projekt könnte mit 175 000 Euro gefördert werden, aus einem neuen Fördertopf über die Integrierte ländliche Entwicklung, so Kämmerin Kern. Bereits bewilligt wurden vergangenes Jahr knapp 50 000 Euro aus dem FAG für Planungsleistungen.

Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses ist mit 363 500 Euro kalkuliert. Das Projekt wird mit 252 000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz bestritten. „Wir sind froh, dass wir die restlichen 20 Prozent aus dem FAG gefördert bekommen“, so Kern. Auf der Rückseite des Feuerwehrgerätehauses sind inzwischen die Garagen abgerissen. Dort soll ein Anbau für Umkleideräume und eine Werkstatt entstehen.

Alte Heiztechnik in Gemeindehäusern

Für das Gemeindehaus in Penzlin sind 500 Euro für eine gebrauchte Küche veranschlagt. Diesbezüglich gab es eine Diskussion über die alten Nachtspeicheröfen in Penzlin und in dem Gemeindehaus in Schmolde. Die Geräte sorgen für extrem hohe Stromnachzahlungen. Dem Gebäudeklima sei die alte Heiztechnik auch nicht zuträglich, monierte Michael Erbe: Das Gemeindehaus in Schmolde hat seit Jahren feuchte Wände. „Da müssen wir mal Nägel mit Köpfen machen.“

Die Ausschussmitglieder empfahlen den Haushaltsentwurf für 2017 an den Hauptausschuss weiter – einstimmig.

Von Beate Vogel

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