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Prignitz Irritationen wegen Nachtübung der Luftwaffe
Lokales Prignitz Irritationen wegen Nachtübung der Luftwaffe
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11:55 01.03.2016
Die Piloten trainierten für ihren Einsatz im Eurofighter. Quelle: dpa
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Plattenburg/Rostock

Helle Lichter aus fliegenden Objekten am nächtlichen Himmel: Einigen Einwohnern von Prignitzer Orten wurde in der vergangene Woche mulmig, als sie nach oben sahen. Ungewöhnlich helle, sich schnell bewegende Flugobjekte weckten sofort die Assoziation, Außerirdische würden in luftiger Höhe ihr Unwesen treiben. Sichtungen gab es unter anderem in Tüchen, Garz, Bendelin und Netzow.

Hochwertlehrgang für Eurofighter-Piloten

Aber was steckt dahinter? „Wir haben in der vergangenen Woche einen Hochwertlehrgang für Eurofighter-Piloten abgehalten“, sagte Oberstleutnant Matthias Ackermann, Pressestabsoffizier des taktischen Luftwaffengeschwaders 73 in Rostock-Laage.

Bundeswehr darf im Vier-Länder-Eck üben

Zum Luftraum, in dem die Luftwaffe der Bundeswehr üben darf, gehören große Teile Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs, dazu Teile Sachsen-Anhalts und Niedersachsen, also genau das Vier-Länder-Eck, in dem sich auch die Prignitz befindet.

Üben, Flugzeuge abzufangen

Hochwertlehrgang deswegen, weil die Piloten eine anspruchsvolle Aufgabe zu erfüllen hatten. „Sie sollten andere Flugzeuge abfangen“, sagte Oberstleutnant Ackermann. Als Gegner fungierten Learjets, kleinere Düsenflugzeuge, wie sie häufig für Privat- und Charterflüge genutzt werden. Die Flugzeuge waren zur fraglichen Zeit über der Prignitz unterwegs.

Leserin will Drohnen gesehen haben

Dieser Darstellung widerspricht eine Leserin. „Was ich gesehen habe, war bestimmt kein Kampfjet“, sagt sie. Sie tippt auf Drohnen oder andere Fluggeräte. „Militärische Drohnen fliegen in Deutschland nicht, und von Marschflugkörpern oder ähnlichem weiß ich nichts“, versicherte hingegen der Presseoffizier.

Von Andreas König

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