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Prignitz Harte zwölf Monate für die Feuerwehr
Lokales Prignitz Harte zwölf Monate für die Feuerwehr
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00:26 28.02.2018
Dieter Kenzler (2. v. l.) und Joachim Niebuhr wurden für 50 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft ausgezeichnet. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Wittenberger Feuerwehrleute trafen sich am Freitag zur Jahreshauptversammlung in ihrer Feuerwache in der Weisener Straße. „Eine vollumfassende Berichterstattung ist bei den viele Einsätzen und Ereignissen nicht möglich”, sagte Stadtwehrführer Lars Wirwich rückblickend auf das vergangene Jahr.

Karsten Korup (l.) und Oliver Hermann (r.) beglückwünschten die neue Wittenberger Feuerwehrführung Jens Henneberg, Lars Wirwich und Marcus Giese (v. l.). Quelle: Jens Wegner

Zur Feuerwehr Wittenberge gehören derzeit 147 Kameraden. Davon sind 75 aktiv, 14 passiv, zehn Kameraden sind Mitglieder der Hundestaffel, 28 gehören zur Seniorenabteilung und 20 zur Jugendfeuerwehr. Die Wehr schrumpfte im vergangen Jahr um sechs kameraden.

149 Einsätze mehr als 2016

2017 waren 397 Einsätze zu verzeichnen. Dies entspräche 149 Einsätze mehr als im Vorjahr. „Nachdem wir 2016 durch das Großfeuer bei Austrotherm auf unsere Leistungsfähigkeit getestet worden sind, wurde uns in diesem Jahr eine ganz andere Herausforderung gestellt”, sagte Wirwich.

So brachten die 114 Einsätze innerhalb von nur vier Tagen durch die Stürme Xavier und Herwart alle Männer und Frauen und besonders die Führungskräfte ins Schwitzen. Er nannte eine Reihe von Bränden, die den meisten Kameraden im Gedächtnis geblieben sind, so der Scheunenbrand in Wallhöfe am 23. April oder zwei Kellerbrände am 29. und 31. Mai in der Bahnstraße.

Jens Henneberg (l.) und Sebastian Rozansky wurden zu Brandmeister befördert. Quelle: Jens Wegner

Bei letzteren wurden 75 Personen in Sicherheit gebracht. Dabei zeigte sich, wie wichtig die Drehleiter sei. Der Stundenaufwand für die Einsätze im vergangenen Jahr betrug 3496 Stunden, eine Steigerung zum Vorjahr um 1514 Stunden. Für die Ausbildung wurden rund 4736 Stunden verwand.

Arbeitsgruppe bespricht die Zukunft

„Die Feuerwehrkameraden sind an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt. Es besteht Handlungsbedarf. Und dieser ist nicht überhört und übersehen worden”, sagte Wirwich. So tagt in der kommenden Woche die erste Runde der Arbeitsgruppe „Zukunft Feuerwehr” im Wittenberger Rathaus. Vorschläge des Landesfeuerwehrverbands sollen in den Beratungen auf ihre Anwendbarkeit in Wittenberge geprüft und eigene Ideen entwickelt, wie der Brandschutz in der Elbestadt in den kommenden Jahren sichergestellt werden kann.

Bei der Wahl des Ortswehrführers wurde Lars Wirwich in seinem Amt mit 64 Ja- und zwei Nein-Stimmen bestätigt. Als Stellvertreter wurden die Kameraden Marcus Giese und Jens Henneberg gewählt.

Wittenberge wächst

Viele Kameraden wurden an diesem Abend geehrt und entsprechend ihrer langjährigen Feuerwehrzugehörigkeit befördert. „Das Wort wird zur Tat. Die Feuerwehr hat eine verlässliche Führung”, lobt Bürgermeister Oliver Hermann und dankte allen für ihre Einsatzbereitschaft. „Wir hatten in Wittenberge im vergangenen Jahr über 100 Geburten. So viel wie seit über 20 Jahren nicht mehr.

Es ziehen mehr Leute in die Stadt als wegziehen. Seit fünf Jahren gibt es eine stabile Situation in Wittenberge.” Eine gut funktionierende Feuerwehr sei zudem ein Faktor für die Ansiedlung von Unternehmen. „Sie haben einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg”, lobt er die Kameraden. „Wir können euch gar nicht genug danken. Ihr seid allzeit bereit und seid für die Wittenberger da”, lobte seinerseits der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Karsten Korup, die Feuerwehrleute.

Von Jens Wegner

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