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Jimmy Hartwig beim Integrationssportfest

Wittenberge Jimmy Hartwig beim Integrationssportfest

Zum 20. Mal richtet der Landkreis Prignitz das Integrationssportfest für Menschen mit und ohne Behinderungen aus. Im Wittenberger Ernst-Thälmann.Stadion wird am 30. Juni auch der AOK-Fußballtag des Brandenburgischen Landesfußballverband mit Straßenfußballturnieren gefeiert. Als Stargast wird Ex-Fußballprofi und Trainer Jimmy Hartwig erwartet.

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Bereiten das 20. Integrationssportfest vor (v.l.): Christian Löhr, Annett Wollgast, Angelika Hahn, sowie Ingo und Karola Jeschke.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Ein großes Fest für Menschen mit und ohne Behinderungen steigt am 30. Juni im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion. „Wir feiern zum 20 . Mal unser Integrationssportfest“, sagt die Ausländer-, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Prignitz, Angelika Hahn. Angefangen hat alles vor 20 Jahren, „als es auf einmal hieß, wir veranstalten eine Behindertenolympiade“, erinnert sich Angelika Hahn.

Vor 20 Jahren gestartet als Behindertenolympiade

Zur ersten Veranstaltung dieser Art kamen damals, am 29. August 1998, rund 180 behinderte Menschen ins Stadion. Nach und nach wuchs die Veranstaltung zu ihrer jetzigen Größe. Bei dem seit einigen Jahren als Integrationssportfest bezeichneten Ereignis kommen heutzutage zwischen 450 und 500 Menschen mit den verschiedensten Behinderungen aus dem ganzen Landkreis Prignitz nach Wittenberge, um sich sportlich zu betätigen.

Jimmy Hartwig ist der Stargast

Anlass genug für die AOK Nordost, ihren Fußballtag an die Elbe zu verlegen. Parallel zu den traditionellen Wettbewerben wird es Straßenfußballturniere, ein Kita-Turnier in der Street-Soccer-Anlage sowie ein buntes Rahmenprogramm geben. „Stargast des Tages ist Ex-Fußballprofi und Trainer Jimmy Hartwig“, sagt Christian Löhr vom Brandenburgischen Landesfußallverband. Der bekannte Sportler mit Entertainerqualitäten wird nicht nur über sein großes Thema Integration mittels Sport berichten, sondern auch Fragen beantworten, Autogramme geben und vielleicht sogar den einen oder anderen Ball kicken.

Starter aus dem ganzen Landkreis

Los geht es traditionell um 8.30 Uhr. Die behinderten Starter aus allen Ecken des Landkreises werden in der Regel mit Bussen ins Thälmann-Stadion gebracht. Außer der Lebenshilfe schicken das CJD, die Albert-Schweitzer-Schule, die Christophorusschule Hoppenrade und andere Einrichtungen ihre Sportler. Als Kampfrichter und Betreuer fungieren 70 Schüler der Friedrich-Gedike-Oberschule aus Perleberg.

Münsterländer Delegation erwartet

Als Gäste erwartet wird auch eine Delegation aus dem fernen Münsterland. Die Wildemann-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Behindertensport zu fördern. „Frau Wildemann kam einmal zufällig durch Wittenberge, als das Integrationssportfest war und hat sich einen ganzen Tag lang hier aufgehalten“, berichtet Angelika Hahn. Wenn alles klappt, wird die Stiftung die Tombola unterstützen. „Für die diesjährige Jubiläumstombola haben unsere Unterstützer doppelte Preise zugesagt“, freut sich Angelika Hahn.

Nur die Teilnahme zählt

Seit einigen Jahren verzichten die Organisatoren auf jegliche Form von Platzierung. „Wir freuen uns, wenn die Menschen mit Behinderungen einen schönen Tag in Gemeinschaft verleben, da brauchen sie nicht um Plätze zu wetteifern“, erklärt die Behindertenbeauftragte. Zu den Disziplinen, in denen sich die Starter versuchen, gehören Kegeln, Kugelstoßen/Schlagballweitwurf, 50-Meter-Schlängellauf, Rollstuhlslalom, Zielwurf/Torwandschießen und 60-Meter-Lauf. Zudem gibt es die Spaßwettbewerbe Reiten, Volleyball, Steppaerobic, Tauziehen, Tischtennis und eine Taststrecke. Hinzu kommt das große Fußballturnier.

Von Andreas König

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