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Jörg Gehrmann bislang einziger Kandidat

Bürgermeisterwahl in Wittstock am 27. September Jörg Gehrmann bislang einziger Kandidat

Noch bis zum 23. Juli kann man sich als Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Wittstock bewerben. Im Moment sieht es so aus, als ob Amtsinhaber Jörg Gehrmann am 27. September alleine antritt – was nicht automatisch seine Wiederwahl bedeutet.

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Jörg Gehrmann

Quelle: Wagener

Wittstock. Wer wird neuer Bürgermeister in Wittstock? Die Entscheidung darüber fällt bei der nächsten Bürgermeisterwahl am 27. September.

Bisher sieht alles danach aus, als ob Amtsinhaber Jörg Gehrmann auch künftig für weitere acht Jahre die Geschicke der Stadt lenken wird. Denn noch gibt es keinen Herausforderer, und die Bewerbungsfrist läuft unerbittlich ab. Sie endet bereits am 23. Juli um 12 Uhr. Das könnte die Vermutung aufkommen lassen, Jörg Gehrmann hätte leichtes Spiel und stünde schon als neuer, alter Bürgermeister fest.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Sollte er tatsächlich keinen weiteren Bewerber haben, wären die Wähler selbst das Zünglein an der Waage. Denn um eine gültige Wahl abzuliefern, müssen mindestens 30 Prozent der Stimmberechtigten auch tatsächlich wählen. Und der künftige Bürgermeister bräuchte mehr als die Hälfte dieser Stimmen, also 15,1 Prozent. Wenn er der einzige Bewerber bliebe, wäre letzterer Wert wohl kein Problem, denn wer sich ins Wahlbüro aufmacht, könnte sein Kreuzchen ja nur hinter Gehrmann setzen. Die größere Hürde wäre die Wahlbeteiligung.

Zur Erinnerung: Bei der vorherigen Bürgermeisterwahl am 14. Oktober 2007 betrug die Wahlbeteiligung 42,67 Prozent. Neben Jörg Gehrmann gingen damals Ina Muhß, Lutz Däbel, Dietmar Kröcher und Norbert Töbs ins Rennen um den Bürgermeisterstuhl, auf dem zu jener Zeit Lutz Scheidemann saß, der aber nicht mehr angetreten war.

Schon damals gab es die Situation, dass kein Bewerber die erforderliche Stimmzahl für sich verbuchen konnte. So kam es letztlich zu einer Stichwahl zwischen Jörg Gehrmann und Ina Muhß, die Gehrmann für sich entschied.

Doch wie wäre es heute, wenn die Wahlbeteiligung das Minimum nicht erreichte? Wenn bei der Bürgermeisterwahl nicht die erforderliche Anzahl der Menschen wählen geht, bestimmt die Stadtverordnetenversammlung den neuen Bürgermeister, teilt die Stadtverwaltung darauf auf MAZ-Nachfrage mit.

Die Planungen für Wahlveranstaltungen sollen laut Wittstocks Stadt-Sprecher Jean Dibbert erst nach dem 23. Juli „intensiviert“ werden.

Von Björn Wagener

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