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Jordis Hammer lockte 50 Gäste nach Pritzwalk

Große Resonanz bei den Kunstfreunden Jordis Hammer lockte 50 Gäste nach Pritzwalk

Die Resonanz erstaunte die Künstlerin: Über 50 Besucher fanden sich am Freitag zur Eröffnung der Ausstellung von Jordis Hammer in der Galerie der Pritzwalker Kunstfreunde ein. Die Malerin malt ihre Aquarelle stets im Freien. Auch die Acrylarbeiten haben ihre Vorbilder in der Realität. Allerdings verfremdet und abstrahiert Jordis Hammer ihre Motive.

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Jordis Hammer vor zwei ihrer Aquarelle.
 

Quelle: Andreas König

Pritzwalk.  Weiße Häuser auf gelbem Sand, ein Baum im Vordergrund. Das Aquarell von Jordis Hammer atmet Sonnenglut und Idylle. Der Betrachter wähnt sich in einer Oase in der Wüste. Und doch ist die Szene gar nicht so weit entfernt von der Prignitz entstanden. In Stölln im Havelland, um genau zu sein. Der Kenner sieht es am Flugzeug „Lady Agnes“, das in dem Otto-Lilienthal-Ort bei Rathenow zu bewundern ist. Jordis Hammer malt ihre Bilder stets im Freien, wie sie betont. Sie alle haben reale Landschaften und Städte zum Vorbild, und doch sind sie bereits abstrahiert, zeigen etwas Eigenes, was so nur im Kopf der Künstlerin existiert, bis sie es auf die Leinwand bringt und mit anderen Menschen teilt.

Interesse haut die Künstlerin „regelrecht um“

Zur Vernissage der Ausstellung in der Galerie der Kunstfreunde Pritzwalk kamen über 50 Gäste. „Das haut mich regelrecht um, dieses Interesse“, sagte die Künstlerin. Jordis Hammers Bilder sind häufig Aquarelle, aber auch Acrylarbeiten befinden sich unter den 38 Arbeiten, die bis zum 23. April in der Galerie in der Marktstraße gezeigt werden. Der Verfremdungseffekt bewirkt, dass Stadtansichten aus dem Havelland wie Großstädte wirken, wenn es der Betrachter möchte oder eben den tatsächlichen Gegenstand zeigen – Orte im Havelland, der Wahlheimat von Jordis Hammer.

Neue Heimat im Havelland

Geboren und aufgewachsen ist die 50-Jährige im thüringischen Sömmerda. Neben ihrer Tätigkeit als Industrieelektronikerin erkannte sie schon frühzeitig ihre Liebe zur Malerei. Seit sie 1980 Unterricht in Zeichen- und Porträtstudien beim Grafiker und Kupferstecher Rolf Fleischmann nahm, arbeitet sie intensiv künstlerisch. 1990 siedelte sie nach Bergneustadt in Nordrhein-Westfalen über, wo sie ihrer Leidenschaft weiter frönte. Mehrere Malaufenthalte führten sie unter anderem ins Havelland, wo sie schließlich 2009 eine neue Heimat fand. Seit 2011 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.

Der Kontakt mit den Kunstfreunden Pritzwalk kam über einen Malkurs zustande, an dem ­Ingeborg Kretzschmar, die stellvertretende Vorsitzende der Kunstfreunde Pritzwalk, teilgenommen hatte.

Von Andreas König

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