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Prignitz Jugendclub feiert Revival-Party zum Geburtstag
Lokales Prignitz Jugendclub feiert Revival-Party zum Geburtstag
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13:04 26.02.2018
Die Kinder und Jugendlichen im Jugendclub Glöwen bereiten das Programm zum 25-jährigen Bestehen der Einrichtung vor. Unter anderem treten die Hard-Styler mit einer Tanzeinlage auf. Quelle: Andreas König
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Glöwen

„Hallo Betti, hallo Heidi.“ Im kleinen Betreuerzimmer geht es zu wie in einem Taubenschlag. Das quirlige Durcheinander gehört zum Alltag im Jugendclub Glöwen. Und das seit nunmehr 25 Jahren. Anlass genug für Bettina Muxfeld und Heidi Spormann, gemeinsam mit ihren Schützlingen eine zünftige Geburtstagsparty zu feiern.

„Wir feiern zweimal“, sagt Jugendsozialarbeiterin Bettina Muxfeld. Am 1. März wird eine offizielle Feierstunde mit Bürgermeisterin, Ortsvorsteher und den verschiedenen Kooperationspartnern geben. Richtig abgehen soll es zwei Tage später, am 3. März. Für diesen Tag laden die Kinder und Jugendlichen mit ihren Betreuern zunächst zum offenen Nachmittag ein, um die Angebote vorzustellen. Später am Abend startet dann die „Revival-Party“ genannte Geburtstagsdisco.

Tanzgruppe frönt dem Hard-Style

„Wir haben schon jetzt Anmeldungen von vielen ehemaligen Besuchern des Jugendclubs, die heute außerhalb wohnen“, sagt Bettina Muxfeld. Sie muss immer mal wieder die Stimme heben, weil enorm laute Technomusik aus dem hinteren Raum den Club beschallt.

Doch es ist keine nachmittägliche Disco, sondern eine Probe der „Bleeding Heart of Hardstyle-Crew“ Glöwen. Hinter dem martialischen Namen verbirgt sich eine Tanzgruppe, die dem Hard-Styl frönt. Jungen und Mädchen nahezu jeden Alters bewegen sich rhythmisch und schnell zur Musik, schwenken dabei bunte Bänder und sorgen für Stimmung. „Das ist zur Zeit das beliebteste Angebot“, sagt Heidi Spormann.

Luisa Kotzur zeigt die Schritte

Im Gegensatz zu ihrer Kollegin Bettina Muxfeld ist sie bei der Jugendhilfe Nordwestbrandenburg beschäftigt und leistet unter anderem Schulsozialarbeit an der Schule Glöwen. Die Dritte im Bunde der Betreuerinnen ist Christina Behrens.

Der Hard-Style-Tanz ist jedenfalls derart beliebt, dass schon Schüler aus der 1. und 2. Klasse mitmachen wollen. Als Tanzlehrerin fungiert Luisa Kotzur. Sie kann nicht nur die Bewegungen zeigen, sondern trifft auch den richtigen Ton, um aus einer Gruppe von Sieben- bis 20-Jährigen ein tanzendes Ensemble zu formen. Dabei kommt es nicht auf Perfektion an. Der schnelle Rhythmus, die wechselnden Melodien, die stampfenden Schritte überwältigen die Zuschauer geradezu.

Ehemalige aus 25 Jahren sind eingeladen

Wenn die Jugendlichen ihr Programm beendet haben werden, geht die Party richtig los. „Wir haben auf Wunsch vieler Ehemaliger die alten DJs angefragt“, sagt Bettina Muxfeld. Unter anderem werden André Schmidt, Mathias Mamerow und Robert Hirschmann auflegen, alles Discjockeys der ersten Stunde. Hinter der Bar wird Adrien Muxfeld Getränke ausschenken „Wie immer gibt es Einlassstempel, damit wir wissen, wer bei uns ein- und ausgeht“, sagt Bettina Muxfeld. Der Eintritt ist zwar frei, doch die Spendenbox steht bereit.

Überhaupt dürfte es an diesem Abend ein großes Hallo geben. „Mittlerweile besuchen ja schon die Kinder unserer Clubmitglieder der ersten Jahre den Club“, berichtet Bettina Muxfeld. Wenn auch viele der einstigen Jugendfreundschaften anderen Beziehungen gewichen sind – es gibt sogar eine Ehe, deren Grundlage einst im Jugendclub Glöwen gelegt wurde. Tilo und Lydia Kramer haben im vergangenen Jahr geheiratet.

Den Jugendclub Glöwen besuchen täglich bis zu 30 Jugendliche. Sie kommen in der Regel aus Glöwen und Umgebung, es gibt aber auch Mitglieder aus Garz oder Neustadt (Dosse).

Jungs und Mädchen müssen sich ausprobieren

„In der Woche bieten wir betreute Jugendarbeit an, am Wochenende regelt der Clubrat in eigener Verantwortung, wie lange geöffnet ist“, sagt Bettina Muxfeld. Die Jugendlichen beweisen dabei großes Verantwortungsbewusstsein. Einmal riefen sie sogar die Polizei, um zu verhindern, dass ein Alkoholisierter Auto fährt. „Die Jungs und Mädchen müssen sich ausprobieren können“, erklärt Bettina Muxfeld. „Ich bin nicht für Bewahrungspädagogik, sondern für Bewährungspädagogik.“

Von Andreas König

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