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Jugendliche huldigten König Fußball

Groß Pankow Jugendliche huldigten König Fußball

Beim ersten Junioren-Fußballturnier des Jugendclubs und der Gemeinde Groß Pankow maßen sich fünf Teams aus Groß Pankow und Pritzwalk. Eingeladne hatten der Jugendclub und die Gemeinde gemeinsam mit dem Pankower Sportverein. Es war die erste Veranstaltung dieser Art und soll nach Möglichkeit zu einer Tradition werden.

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Tolle Stimmung herrschte beim ersten Junioren-Fußballturnier des Jugendclubs Groß Pankow am Sonnabend in der Sporthalle der Gemeinde.

Quelle: Andreas König

Groß Pankow. Dieses Tor ist nicht zu überhören. Beim ersten Junioren-Fußballturnier der Gemeinde Groß Pankow verwandelte sich die Turnhalle der Gemeinde in einen Hexenkessel. Mit Feuereifer kämpften die Jungen und Mädchen auf dem Parkett um Tore und Platzierungen. „Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Turnier in Groß Pankow veranstalten“, sagt Carsten Pusch. Der Jugendsozialarbeiter, der für die Berlin-Brandenburgische Landjugend den Groß Pankower Jugendclub betreut und sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde kümmert, hatte die Idee zu dem sportlichen Wettstreit. Er war sich aber nicht ganz sicher, wie die Resonanz ausfällt. „Wir hatten vor zwei Jahren schon einmal einen ähnlichen Vergleich in Lindenberg organisiert“, erinnert sich Carsten Pusch. „Doch damals war das im Freien.“

Gemeinde stellte Halle kostenlos zur Verfügung

Diesmal sollte es darum gehen, den sportbegeisterten Jungen und Mädchen aus Groß Pankow und Umgebung die Möglichkeit zu geben, ihren Spaß an Spiel, Sport und Bewegung im Vergleich mit anderen auszuleben. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinde uns die Halle kostenlos zur Verfügung gestellt hat“, sagte der Jugendsozialarbeiter. So war es möglich, den Spielern Möglichkeiten zum Umkleiden und zum Frischmachen anzubieten. Die Halle selbst ist nach einer energetischen Sanierung ebenfalls in recht gutem Zustand, wenn sie auch von den Abmessungen her nicht mehr mit neueren Gebäuden dieser Art mithalten kann. Auch sonst unterstützte die Gemeinde das Vorhaben mit Geld, von dem etwa Pokale und Urkunden gekauft wurden. Um die Spiele beherrschbar zu gestalten, wurde jeweils in Mannschaften mit vier Feldspielern und einem Torwart gespielt.

Pankower Sportverein unterstützte das Turnier

„Große Unterstützung haben wir auch vom Pankower Sportverein erhalten“, freute sich Carsten Pusch. Seine ursprüngliche Befürchtung, es könnten sich nicht genügend Teams zusammenfinden, um das Turnier zu bestreiten, erwiesen sich letztlich als unbegründet. „Wir haben fünf Mannschaften hier. Das ist doch schon mal nicht schlecht.“

Auch kleiner Kicker durften mitspielen

Zahlenmäßig dominierten von vornherein die Gastgeber. Vor allem die Jugendmannschaften des Pankower Sportvereins, die gleich mit zwei Teams aufliefen, waren stark vertreten. Der Jugendclub Groß Pankow stellte als Gastgeber natürlich ebenfalls ein Team und die Kicker vom Jugendfreizeitzentrum Nord aus Pritzwalk waren sogar mit einem Kleinbus angereist, um sich mit ihren Alterskameraden im Fußball zu messen. Schließlich spielte noch eine Mannschaft der Jugend-Nachwuchskicker aus Groß Pankow mit. Dort waren vor allem die etwas kleineren Kinder angetreten. „Wir haben gerade den Nachwuchskickern noch ein paar Große zur Verfügung gestellt, damit sie auch eine Chance haben“, erklärte Carsten Pusch. Zunächst war geplant, das Altersspektrum der Teilnehmer auf neun bis 15 Jahre festzulegen, doch wurde diese Regel dann gelockert und auf acht bis 16 Jahre erweitert.

Pankower Sportverein dominierte

Um die Betreuung der jungen Sportler kümmerten sich neben Markus Krüger, dem Jugendwart des Pankower Sportvereins, auch die Frauen vom Pankower Sportverein, die unter anderem die Verpflegung der jungen Sportler übernahmen. Von 10 bis kurz vor 15 Uhr spielten die Fußballer in Groß Pankow um den Pokal und die Plätze. Am Ende gewannen die (blau gekleideten) Junioren des Pankower SV vor ihren Mannschaftskameraden, die in Weiß aufgelaufen waren. Die Mannschaft des Groß Pankower Jugendclubs wurde dritter, gefolgt von den Nachwuchskickern. Auf dem fünften Platz landeten schließlich die Gäste aus Pritzwalk. So ein Turnier soll künftig öfter stattfinden, sagten Carsten Pusch und Markus Krüger unisono.

Von Andreas König

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